Kategorie: Laubbäume

Bäume

Laubbäume | Nadelbäume | Obstbäume

Buche, Buchen, Buchenbaum, Fagus, Nothofagus, Carpinus

Laubbäume

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Wälder gelten als grüne Lunge der Erde. Ihr Herzstück sind hierbei Bäume und Laubbäume im Besonderen. Im Gegensatz zu Nadelbäumen ist die Fläche ihrer Blätter sehr breit. Dementsprechend können Laubblätter auch mehr CO² aus der Atmosphäre aufnehmen. Bereits eine einzige ausgewachsene Buche entlastet die Umwelt hier mit beachtlichen 12,7 kg CO² pro Jahr. Ein ganzer Hektar Laubwald kommt sogar auf 10 Tonnen Kohlenstoffdioxid jährlich.

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Laubbäume können Wuchshöhen von weit über 100 m erreichen, was man bei einer Kultur im Garten bedenken sollte. Der größte noch lebende Baum der Welt, der 115,72 m hohe Mammutbaum Hyperion im Redwood Nationalpark von Kalifornien, gehört diesbezüglich ebenfalls zur Gruppe der Laubbäume. Er ist rund 1.260 Jahre alt und beweist, dass Bäume nicht nur stolze Wuchshöhen sondern auch ein stolzes Alter erreichen können. Sein Artverwandter im ebenfalls kalifornische Sequoia-Nationalpark, der Riesenmammutbaum General Sherman Tree, wird gar auf ein Alter von bis zu 2.500 Jahren geschätzt.

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Trotz ihrer Größe zeigen sich viele Laubbäume aber als unwahrscheinlich pflegeleicht. Einmal gepflanzt, benötigen sie kaum manuelle Bewässerung und eine Düngung entfällt zumeist vollständig. Ihr geringer Nährstoffbedarf macht Laubwälder im Vergleich zu Nadelwäldern außerdem zur schonenderen Waldvariante, da Laubbäume ähnlich wie Laubsträucher den Boden nicht so stark auslaugen wie Koniferen. Zur Prävention von Baumkrankheiten und erhöhtem Schädlingsbefall durch Monokulturen sollte man aber dennoch auf Mischwälder oder zumindest Laubmischwälder setzen.

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Auch Schnittmaßnahmen sind an Bäumen allenfalls alle paar Jahre zum Auslichten oder zur Formgebung der Baumkrone notwendig. Eine Ausnahme bilden dabei aber Obstbäume, bei denen es sich in der Regel ebenfalls um Laubbäume handelt und die mit Blick auf ihren Ertrag häufiger einen Veredelungs- oder Blütenschnitt benötigen. Und auch Bonsaibäume aus Laubgehölz lassen sich nur durch gezielten Schnitt erziehen.

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Apropos Bonsai: Einige Laubbäume werden in der Bonsaikultur bevorzugt verwendet. Das gilt allen voran für den Japanischen Ahorn. Doch auch Buchen, Ulmen und Feigen sind in der Bonsaigestaltung sehr beliebte Laubbaumarten. Fernab der Bonsaikultur besitzt so mancher Laubbaum auch ohne besonderen Formschnitt einen hohen Zierwert. Denn die einzigartigen Blattformen und Blattfärbungen der belaubten Baumarten zaubern im Herbst malerische Akzente in Garten und Landschaft.

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Zahlreiche Laubbäume besitzen einen hohen Stellenwert als Heilkräuter. Das gilt allen voran für die Eiche, Birke und Kastanie. Sowohl ihre Blätter als auch Früchte, im Falle der Birke sogar ihr Rindensaft, werden seit Jahrhunderten heilpflanzlich genutzt. Dabei ranken sich um so manchen Laubbaum auch Mythen und Legenden. Die Welt der Laubbäume zu erforschen kann also manches interessante Wissen offenbaren.

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