Ostara, Hot Cross Buns, Rezept

Rezept: Hot Cross Buns

Das Kultrezept schlechthin zu Ostara sind die sogenannten Hot Cross Buns. Dabei handelt es sich um eine Art Dampfnudeln mit Trockenfrüchten und einer Glasur aus Aprikosenmarmelade, auf die mit einer leichten Mehlpaste ein Kreuz aufgegossen wird.

 

Warum Hot Cross Buns?

Der Begriff „Hot Cross“ bezieht sich bei diesen Buns darauf, dass mit flüssiger Mehlpaste ein Kreuz auf die Brötchen gezeichnet wird, das dann im Ofen heiß ausbackt. Wer denkt, dass die Hot Cross Buns ihren Ursprung in christlichen Traditionen haben, der irrt. Vielmehr unterteilt das (keltische) Kreuz die Brötchen in vier gleiche Abschnitte, welche die vier Jahreszeiten symbolisieren.

Gleichwohl repräsentiert das Kreuz die vier Himmelsrichtungen, vier Elemente und die Balance, die durch sie in der Natur entsteht. Man kann die Hot Cross Buns zu einem Ostara Frühstück servieren und sie entweder pur oder mit süßem Brotaufstrich genießen.

 

Hot Cross Buns backen

Hot Cross Buns gehören zu den zahlreichen Varianten der Scones und Buns Rezepte aus Großbritannien. Diese basieren in der Regel auf einer Teigmischung aus Mehl und Milch oder Buttermilch. Ein weiteres schönes Traditionsrezept sind hier beispielsweise die Blackberry Scones. Hier nun aber das Rezept für die Buns mit dem heißen Kreuz.

 

Zutaten:

  • 300 ml Milch
  • 500 g Brotmehl
  • 75 g weißes Mehl
  • 75 g brauner Zucker
  • 75 g Sultaninen
  • 50 g Orangeat und Zitronat
  • 50 g Butter
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Apfel
  • 1 Ei
  • 1 Glas Aprikosenmarmelade
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • Schale 1 Orange

 

Zubereitung:

Man bringe die Milch in einem kleinen Topf zum Kochen und nehme sie anschließend vom Herd. Nun gebt die Butter hinzu, rührt sie gut ein und lasst die Milch anschließend etwas abkühlen.

Mischt unterdes die trockenen Zutaten für den Teig, also Brotmehl (nicht das weiße Mehl), Backpulver, Salz und braunen Zucker in einer großen Rührschüssel zusammen und formt ein der Mitte der Schüssel eine kleine Mulde.

Gießt die warme Milch hinein und gebt das Ei in die Mulde, ehe Ihr den Teig mit einem Holzlöffel zu einem gleichmäßigen Hefeteig verrührt. Dieser wird nun noch einmal mit der Hand kräftig durchgeknetet, eher er abgedeckt unter einem sauberen Leinentuch für 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen darf.

Sobald der Teig auf doppelte Größe aufgegangen ist, gebt Ihr die Sultaninen, die geriebene Schale einer Orange, die fein gewürfelten Stücke eines geschälten Apfels, Zimt, Orangeat und Zitronat hinzu. Knetet den Hefeteig danach kräftig durch und stellt sicher, dass die Zutaten alle gleichmäßig im Teig verteilt sind. Im Anschluss darf der Teig für eine weitere Stunde ruhen.

Ölt den Teig zuvor aber mit etwas Sonnenblumenöl ein, damit er keine Kruste bildet.

Ostara, Hot Cross Buns, Rezept, Teig

Nach der zweiten Ruhezeit teilt ihr den Teig in 15 gleich große Stücke und formt kleine Bällchen daraus. Setzt diese nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und deckt dieses mit leicht eingeölter Plastikfolie ab. Die Bällchen dürfen jetzt für ein letztes Mal 60 Minuten ruhen, ehe die Mehlkreuze aufgetragen werden. Zu diesem Zweck vermischt ihr das weiße Mehl nach und nach mit 5 bis 10 Esslöffeln Wasser, bis sich eine zähflüssige Paste ergibt.

Füllt die Mehlpaste in einen Spritzbeutel und spritzt Reihe für Reihe Kreuze auf die rohen Brötchen. Die Hot Cross Buns müssen nun im vorgeheizten Backofen bei 200 bis 220 °C für 20 Minuten ausbacken, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben.

Ostara, Hot Cross Buns, Rezept, Teig

Währenddessen könnt ihr ein Glas Aprikosenmarmelade bei schwacher Hitze auf dem Herd erwärmen. Siebt die warme Marmelade durch ein Sieb, damit sie keine groben Stückchen mehr enthält. Sobald die Hot Cross Buns fertig sind, wird die warme Marmeladenglasur abschließend mit einem Pinsel oder Löffel auf die Brötchen aufgetragen. Nachdem die Buns abgekühlt sind, können sie frisch vom Blech weg serviert werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Letzte Beiträge:

Rezepte aus der Herbstküche:

Grüne eBooks:

Kräuterwelten, Verdauungskräuter, nach Hildegard von Bingen
Kräuterwelten: Verdauungskräuter
Kräuterwelten, Kräuter und Keime, mit Empfehlungen von Dioskurides
Kräuterwelten:
Kräuter und Keime

mehr…

Grüne Werbung:

Themen & Topics:

Translate