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Ungesunde Diäten – Diät-Modelle zum Abgewöhnen

Auf der Suche nach schnellen Methoden zum Abnehmen geraten viele schnell an ungesunde Diäten. Diese versprechen zwar häufig einen schnellen Abnehmerfolg, sind aus Ernährungssicht aber äußerst gesundheitsschädlich. Darüber hinaus entspricht nicht jedes Abnehmversprechen von Diät-Modellen auch wirklich der Wahrheit.

 

Ungesunde Diäten in der Kritik

Diäten, die zu gut klingen, um wahr zu sein, sind es auch meist. Im Großteil aller Fälle täuschen übertriebene Diät-Versprechen über ernste Gesundheitsrisiken hinweg oder sind entsprechen schlichtweg nicht der Realität. Eine gefährliche Kombination, bei der in der Vergangenheit nicht selten das Leben von Anwendern auf dem Spiel stand.

 

Kein Langzeiterfolg durch Radikaldiäten

Wenn ungesunde Diäten überhaupt wirken, ist der Erfolg beim Abnehmen oft nur von kurzer Dauer. Häufig kommt es nach der Diät zum Jojo-Effekt, der dann nicht nur die kurzfristig verlorenen Pfunde, sondern noch ein paar Kilo extra obendrauf legt.

Das Problem: Bei einer Radikaldiät wird dem Körper ein Notzustand suggeriert. Der Stoffwechsel reagiert darauf mit dem Anlegen größerer Notfallreserven, sobald sich die Nahrungszufuhr wieder normalisiert. Die Gewichtseinlagerung steigt und die Fettpölsterchen wachsen. In Abhängigkeit von der gewählten Diät kommen dann eventuell noch weitere Gesundheitsprobleme hinzu. Eine wirklich gesunde Diät sieht anders aus.

 

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Radikaldiäten bringen nichts: Wer gesund und mit langfristigem Erfolg abnehmen möchte, muss vor allem auf eine ausgewogene Ernährung achten.

Folgen von Mangelernährung durch ungesunde Diäten

Gerade Radikaldiäten wie die Nulldiät führen langfristig zu einer Unterversorgung des Körpers mit Nährstoffen. Die Folge ist eine Mangelernährung, die sich häufig in Mangelerscheinung wie Vitaminmangel, Mineralstoffmangel oder Proteinmangel äußert. Gesundheitsprobleme, die eigentlich eher für Menschen in Entwicklungsländer typisch sind, die unter Hungersnöten und Lebensmittelknappheit leiden. Übliche Erscheinungsformen der diätbedingten Mangelerscheinungen sind:

  • Proteinmangel: Marasmus und Kwashiorkor
  • Vitaminmangel: Vitamin-A-Mangel, Vitamin-B-Mangel (Beriberi), Vitamin-C-Mangel (Skorbut), Vitamin-D-Mangel (Rachitis)
  • Mineralstoffmangel: Eisenmangel (Sideropenie), Kalziummangel (Hypokalzämie), Magnesiummangel (Hypomagnesieämie)

 

Proteine, Vitamine und Mineralstoffe sind im Körper für überlebenswichtige Organ-, Stoffwechsel- und Zellfunktionen zuständig. Besteht ein Mangel an den genannten Nährstoffen, kann der Organismus seinen lebenserhaltenden Aufgaben nur noch eingeschränkt nachkommen. Es kommt zu Organfehlfunktionen, Stoffwechselstörungen und Zellschäden.

Typische Symptome eines Nährstoffmangels sind Abgeschlagenheit, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel und Herz-Rhythmus-Störungen. In schweren Fällen kann es zu Blutarmut (v.a. bei Eisenmangel), Organversagen und komatösen Zuständen kommen. Darüber erhöhen insbesondere Radikaldiäten wie die Nulldiät auch das Risiko chronischer Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie.

 

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Kalorienzählen statt Hungern: Weniger, dafür aber vollwertig zu essen erzielt langfristig deutlich bessere Ergebnisse beim Abnehmen und ist auch mit Blick auf die Gesundheit sinnvoller.

Diäten zum Abgewöhnen statt zum Abnehmen

Einige ungesunde Diäten fallen neben ihren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit auch durch erstaunliche Kontroversen um ihre Erfinder auf. Vermeintliche Gesundheitsexperten mit fragwürdigen Biographien, Experimentalwissenschaftler und spirituelle Gurus auf Abwegen finden sich zuhauf unter den Meistern von Diät-Modellen, die eher zum Abgewöhnen als zum Abnehmen sinnvoll sind. Und leider finden sich unter diesen Modellen auch manche Rohkost-Konzepte.

Der mehrfach ausgezeichnete Mediziner, Physiologe und Hygieniker Max Rubner erkannte den Mangel an fachlicher Kompetenz diverser Diätprediger wohl schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Er ging sogar so weit, dass er Vertreter der strengen Rohkosternährung als „Ernährungssekte“ bezeichnete. Und fürwahr lässt die Biographie einiger selbsternannter Diät-Gurus eher an sektenähnliche Ideologien denken. Um aber objektiv zu bleiben, hier einige Diätvarianten und Fakten zu deren Erfindern im Überblick:

 

Urkost

Das Konzept der Urkost geht auf den Sachbuchautor Franz Konz zurück. Laut Konz sei es für den Menschen am besten, sich wie seine nächsten Artverwandten, die Affen, zu ernähren und auf diese Weise zurück zu den gesunden Ursprüngen der menschlichen Ernährungsweise zu finden. Konz Urkost fokussiert sich dementsprechend neben rohen Früchten und Beeren vor allem auf Wildgemüse und Wildkräuter, etwa in Form von

  • Borretsch,
  • Brennnesseln,
  • Moos oder
  • Löwenzahn.

 

Eigentlich ein interessanter Ansatz. Doch er birgt einige Tücken. Beispielsweise wird im Rahmen der Urkost nichts getrunken, da saftreiche Früchte nach Konz Auffassung völlig ausreichend seien, um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Gerade das Weglassen von gezielter Flüssigkeitszufuhr in Konz Urkost stößt bei Ernährungswissenschaftlern und Medizinern auf herben Widerstand. Zurecht, wie der Fall eines 16 Monate alten Jungen mit Lungenentzündung zeigte. Er starb im Jahre 2008 an Austrocknung und Entkräftung, nachdem seine Eltern die von Konz gepredigte Urkostphilosophie einer medizinischen Behandlung vorzogen.

Daneben war Konz für seine lebhafte Kriminalgeschichte bekannt, darunter Anzeigen und Verhaftungen wegen Steuerhinterziehung, Ladendiebstahl, sexueller Nötigung und Körperverletzung. Auch Konz schwulenfeindliche Äußerungen zum Thema HIV- und AIDS-Erkrankungen – er bezeichnete die Krankheiten als gerechte Strafe Gottes und Mittel der Natur zur Beseitigung des Abschaums der Menschheit – zeugen nicht gerade von medizinischer Kompetenz.

Übrigens: Konz Aussage, er habe dank strenger rohköstlicher Ernährung einen bei ihm diagnostizierten Magenkrebs besiegt, ließ sich niemals überprüfen.

 

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Auf keinen Fall ohne: Eine geregelte Flüssigkeitszufuhr darf in keiner gesunden Diät fehlen.

Sonnenkost

Der Erfinder der Sonnenkost, Helmut Wandmaker, war ein bekannter Buchautor, der unter anderem das vegane Rohkostmagazin „WA Aktuell“ ins Leben rief. Gemäß seiner Sonnenkostphilosophie sollte die menschliche Ernährung zu mindestens 75 Prozent aus rohen, sonnengereiften Früchten bestehen.

Die restlichen 25 Prozent seien über frisches Gemüse und maximal eine Hand voll Nüsse pro Woche zu decken. Als Getränk empfiehlt Wandmaker destilliertes Wasser. Regelmäßige Aufenthalte an der Sonne, frische Luft und ausreichende Bewegung, sollen den positiven Effekt von Sonnenkost auf die Gesundheit weiter unterstützen.

Einige lobenswerte Empfehlungen zu einer gesunden Lebensweise finden sich in Wandmakers Ernährungskonzept durchaus wieder. Wirklich gesund ist Urkost auf Dauer aber dennoch nicht. Eine Ernährung, die zu 75 Prozent aus rohen Früchten besteht, birgt große Gefahren für den Säure-Basen-Haushalt. Denn frisches Obst ist reich an Fruchtzucker und Fruchtsäuren, die beide als Säurebildner gelten. Die Folge einer solchen Diät könnte eine bedenkliche Übersäuerung des Körpers sein.

Wie Konz vermische der Rohkost-Guru jedoch gerne Ernährungslehre und Ideologie miteinander. Jene, die seine vegane Rohkostphilosophie streng befolgten, bezeichnete der ehemalige Wehrmachtsoffizier und Holocaustverleugner als „Erlöste“, wohingegen alle, die sich einem anderen Konzept der Rohkost oder gar dem Fleischverzehr zuwandten, in seinen Augen „Verdammte“ waren.

Eine fundierte Ausbildung im Bereich der Ernährungswissenschaft hatte der gelernte Maschinenbauer Wandmaker nicht vorzuweisen. Seine Kenntnisse stammten überwiegend aus Seminaren und Büchern des Rohkostverfechters Are Waerland, der seiner Zeit zwar als namhafte Größe in der Ernährungslehre galt, heute jedoch wegen diverser, wissenschaftlich unhaltbarer Theorien in der Kritik steht.

 

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Früchte sind für eine gesunde Ernährung wichtig, aber auch hier gilt: alles in Maßen genießen.

Lichtkost

Die Lichtkost mag vermuten lassen, dass es sich hierbei um eine der Sonnenkost verwandte Rohkostphilosophie handelt. Erfinder Fritz-Albert Popp hatte mit der Namensgebung jedoch etwas ganz anderes im Sinn. Der Experimentalphysiker widmete sich Zeit seines Lebes der Erforschung sogenannter Biophotonen, die nach seiner Überzeugung ein separates, auf Licht basierendes Zellinformationssystem bilden.

Eine Ernährung sollte nach Popps Auffassung folglich aus Lebensmitteln bestehen, deren photosynthetische Entstehung die Lichtkommunikation von Körperzellen in besonderer Weise unterstützt. Für die vegane Rohkosternährung ist Lichtkost nicht geeignet, denn zu den „erleuchteten“ Lebensmitteln gehören laut Popp nicht nur pflanzliche Rohkostprodukte. Insgesamt setzte der Physiker bei seiner Ernährungsphilosophie auf

  • Sojasprossen,
  • rohes Gemüse,
  • Getreide,
  • Nüsse,
  • und Rohmilch.

 

Wissenschaftliche Erfolge feierte Popp mit seiner Biophotonen-Forschung durchaus. Seine Bemühungen führten in der Vergangenheit bereits zur Entwicklung einer photonischen Methode, die dabei hilft, Hühnereier aus Freiland- und Käfighaltung sowie frische von raffinierten Speiseölen zu unterscheiden.

In der wissenschaftlichen Fachwelt gelten Popps Forschungsansätze aber nach wie vor als umstritten. Dass Nahrung tatsächlich ein lichtbasiertes Informationssystem auf Zellebene unterstützt oder dass besagtes Informationssystem überhaupt existiert, konnte bislang nicht ausreichend nachgewiesen werden. Einzig die esoterische Gemeinde hält weiter an dieser Überzeugung fest.

 

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Ein guter Tipp lässt sich selbst ungesunden Diäten entnehmen: Nüsse und Trockenfrüchte sind als gesunde Snacks eine ideale Alternative zu kalorienreichen Süßigkeiten.

Primal Diet und Evers-Diät

Die Primal Diet ist weder für Veganer noch für Vegetarier geeignet, da sie außer frisch gepressten Gemüsesäften auch Rohmilchprodukte sowie rohes Fleisch enthält. Der Erfinder Aajonus Vonderplanitz hatte mit seinem Ernährungskonzept die reduzierte Aufnahme von Kohlenhydraten im Sinn und zielte eher auf eine Abnehm-Diät, denn auf eine fleischfreie Rohkost ab.

Ähnlich sieht es bei der Evers-Diät nach Dr. Joseph Evers aus. Er machte durch industrielle Lebensmittelverarbeitung entstehende Zivilisations- und Stoffwechselkrankheiten zum Gegenstand seiner Rohkostphilosophie und empfahl ein Ernährungskonzept, das zu 90 Prozent aus pflanzlicher Rohkost und zu 10 Prozent aus Rohmilchprodukten sowie rohem Fleisch, Fisch und Eiern besteht.

Kritikwürdig an diesen beiden Diätvarianten ist, dass sie den Rohverzehr von Tierprodukten ohne Weiteres billigen. Mit Ausnahme von Milchprodukten ist der Verzehr von tierischer Rohkost nämlich alles andere als zu empfehlen.

Grund hierfür ist eine erhöhte Infektionsgefahr, die durch Krankheitserreger entsteht, welche sich mit Vorliebe in rohem Fleisch und rohen Eiern tummeln. Gerade Escherichia coli Bakterien und Salmonellen siedeln vorzugsweise auf Rohfleisch, Fisch und in Eiern. Sie lassen sich häufig nur durch ausreichendes Vorgaren tierischer Lebensmittel unschädlich machen.

 

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Bloß nicht roh essen: Fisch und Fleisch müssen zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten immer ausreichend gekocht oder geräuchert werden.

Instinctotherapie

Rohköstliche Ernährung nach Instinktverhalten propagiert der Schweizer Musiker und Physiker Guy-Claude Burger. Hier sollen instinktive Anziehungs- und Abstoßungssignale des Körpers (z.B. Speichelflussreflex, Geruchs- und Geschmacksempfinden) darüber entscheiden, welche Nahrungsmittel verzehrt werden.

Das Konzept des Ernährungsinstinkts setzt eine intensive Auseinandersetzung mit den Lebensmitteln voraus. An Früchten und Co. zu riechen, sie zu befühlen, zu betrachten und sich die Empfindungen des letzten Verzehrs ins Gedächtnis zu rufen, ist bei der Instinctotherapie deshalb ein essenzieller Bestandteil der Nahrungswahl. Nur jene Produkte, welche die Sinne am meisten ansprechen, werden schließlich zum Verzehr ausgewählt. Ein Ernährungstag in der Instictotherapie gestaltet sich hierbei nach folgenden Prinzipien:

  • Kein Frühstück: Der Verzicht auf ein Frühstück soll bei der Instinctotherapie einen Fastenzustand erzeugen, der zu Beginn des Tages der Entschlackung dient.
  • Früchte zum Mittagessen: Mittags werden dann zunächst Lebensmittel aus der Fruchtgruppe verzehrt, wobei insgesamt nicht mehr als drei Früchte pro Mahlzeit verwendet werden dürfen. Auch sind exotische Früchte zu bevorzugen, da sie laut Burger weniger überzüchtet sind und das Genussempfinden in besonderem Maße steigern.
  • Trockenfrüchte und Wasser für Zwischendurch: Sofern der Fruchtverzehr noch kein Sättigungsgefühl herbeiführt, darf auf die sogenannte Zuckergruppe zurückgegriffen werden. Sie beschreibt getrocknete Früchte, bei deren Trocknungsprozess eine Temperatur von 40 °C nicht überschritten wurde. Bis zum Abend wird anschließend lediglich Wasser getrunken.
  • Proteine zum Abendessen: Zum Abendessen konzentriert sich die sensorische Instinktwahl dann auf die Gruppe proteinreicher Lebensmittel zu denen hauptsächlich ölreiche Gemüsesorten (z.B. Oliven und Avocado), Hülsenfrüchte, Wildpflanzen und Getreide gehören. Rohmilchprodukte, roher Fisch, rohes Fleisch oder rohe Insekten und Eier dürfen als eiweißreiche Lebensmittel ebenfalls mit ins Abendmahl eingehen. Je nachdem, ob eine Person eine vegetarische, vegane oder omnivore Rohkosternährung anstrebt, kann die Instinctotherapie also individuell angepasst werden.

 

Sein Essen mit allen Sinnen zu genießen und bei der Auswahl von Lebensmitteln instinktiv auf die innere Stimme zu hören, kann eine Bereicherung für jedes Ernährungskonzept sein. Es sollte an dieser Stelle jedoch dringend erwähnt werden, dass sich Burger’s Theorien zum Instinktverhalten nicht alleine auf Rohkost beschränken.

So sprach sich der Erfinder der Instinctotherapie offen für sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen aus, da dies die Intuitionsfähigkeit junger Schützlinge gegenüber transzendenten Visionen und Sinneseindrücken verbessern solle. Das Konzept dieser pädophilen Ideologie nannte er Metapsychoanalyse.

Burger wurde 1978 zu vier Jahren Haft wegen sexuellem Missbrauch an seinem Sohn und 2001 zu 15 Jahren Haft wegen sexuellen Übergriffen auf Zehnjährige Teilnehmer seiner Instincto-Veranstaltungen verurteilt. Brugers Frau starb 1995 trotz jahrelanger Rohkosternährung nach dem Instincto-Prinzip an Krebs.

 

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Wichtig: Ein gesundes Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Verzichten sollte man darauf nicht.

Weitere ungesunde Diät-Modelle

Ergänzend zu den oben genannten, äußerst fragwürdigen Diät-Modellen gibt es noch einige weitere Diäten, die zumindest problematisch sind:

 

Atkins-Diät

Wenngleich die Diät auf einen renommierten Arzt Dr. Robert Atkins zurückgeht, wird sie von der Zeitschrift Öko Test nur mit einem „mangelhaft“ ausgezeichnet. Die schlechte Benotung ist auf die hohen Risiken für die Gesundheit zurück zu führen, denn eine einseitige Ernährung mit viel Eiweiß und Fett machen die Atkins-Diät zu einer echten Gefahr für den Cholesterinspiegel, die Gehirnleistung, den Nährstoffhaushalt und den Verdauungsapparat des Anwenders.

 

Max-Planck-Diät

Auch wenn es auf den ersten Blick so wirken mag, der Name hält nicht, was er verspricht. Auch würde sich der berühmte Namensgeber wohl im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, welchen Ideen heutzutage sein Stempel aufgedrückt wird. Das Hauptaugenmerk liegt bei der Max-Planck-Diät nämlich fast ausschließlich auf eiweißhaltigen Lebensmitteln. Wie die Atkins-Diät bedeutet demnach auch diese Abnehmvariante ein hohes Risiko für Übergewichtige, die ohnehin schon an einem hohen Cholesterinspiegel leiden.

 

Nulldiät

Das Diät-Modell mag am bekanntesten sein, jedoch ist es auch eines der ungesündesten. Wie der Name schon sagt, werden hier mehrere bzw. alle Mahlzeiten ausgesetzt, was zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann.

Verweigern Sie dem Körper nämlich grundlegende Nährstoffe, wie Vitamine oder Eiweiße, wird sich der Mangel schon nach kurzer Zeit an Ihren Herzfunktionen, Ihrem Kreislauf, sowie Ihren Muskeln bemerkbar machen. Daneben sind Gallenkoliken, Konzentrationsstörungen und ähnliche Mangelerscheinungen bei dieser Diät keine Seltenheit. Weil darüber hinaus der Abnehmerfolg nur kurz währt, ist von der Nulldiät definitiv ab zu raten.

 

Fazit

Wer mit Diäten gesund abnehmen möchte, sollte sich vorab sehr ausführlich über Fakten und Hintergründe der jeweiligen Diät-Modelle informieren. Ansonsten läuft man nämlich Gefahr, ungesunden Diäten und damit einem gefährlichen Ernährungstrend in die Falle zu tappen. Auf dem Spiel steht hier neben einem gesunden Körpergewicht auch die eigene Gesundheit. Bei der Auswahl einer Diät sollte man deshalb lieber zweimal hinsehen.

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