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Brombeeren – Wirkung, Anbau und Ernte

Es ist kein Geheimnis, dass die Brombeere (Rubus) in heimischen Obstgärten sehr gerne zusammen mit anderen Fruchtsträuchern gepflanzt wird. Aus gutem Grund, denn die Ernte ihrer Triebe ist sehr ertragreich und lässt sich in der Regel relativ zeitgleich mit jener der Himbeere ausführen. Diese ist ohnehin ein direkter Artverwandter der Brombeeren, gehört sie doch zur selben Gattung.

Deutliche Unterschiede herrschen allerdings im Aussehen, Geschmack, sowie der Gesundheitswirkung von Brombeeren, wobei letztere gemeinhin eine deutlich stärkere Heilwirkung besitzt. Relativ ähnlich sind sich Brombeer- und Himbeersträucher jedoch in Sachen Standortbedingungen und Pflegemaßnahmen, was abermals für eine Gemeinschaftspflanzung spricht. Wichtige Einzelheiten, die es speziell bei der Brombeere zu beachten gilt, erfahren Sie im nachstehenden Leitfaden zur Brombeerpflanzung.

Wissenswertes: Nach botanischer Definition sind Brombeeren – und damit auch Himbeeren – eigentlich gar keine richtigen Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Es werden nämlich viele kleine Steinfrüchte gebildet, die aneinanderhaften und gemeinsam eine Scheinfrucht bilden.

 

Die Brombeere in der Küche und Medizin

Die dunkle Farbe der Brombeeren hinterlässt auch in Marmeladen, Joghurts und Smoothies deutlich ihre Spuren. Wer ein tiefes violett in seine Fruchtdrinks oder Desserts zaubern möchte, der ist mit der Brombeere also mehr als gut beraten.

 

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Brombeereis | © Das Grüne Archiv

Inhaltsstoffe und Wirkung von Brombeeren

Für die schwarzviolette Färbung der Brombeerfrüchte verantwortlich sind besondere Pflanzenstoffe, sogenannte Flavonoide, die auch Heidelbeeren und schwarzen Johannisbeeren ihre dunkle Farbe verleihen. Die Rede ist von Anthocyanen. Diese verleihen zahlreichen Beerenfrüchten nicht nur deren kräftig rote oder rotviolette bis schwarz-blaue Färbung.

Darüber hinaus sind sie auch als Antioxidantien bekannt, welche den Körper und hier insbesondere die Gefäße vor Schäden durch freie Radikale bewahren. Gerade Herz- und Gefäßerkrankungen lässt sich deshalb gut durch den regelmäßigen Verzehr anthocyanhaltiger Früchte vorbeugen.

Gleiches gilt im Übrigen für Erkrankungen von Hohlorganen wie den Harnwegen. Hier kommen auch die Gerbstoffe der Brombeerfrüchte zum Tragen, welche bei Blasenentzündung und Co. durch ihre keimtötenden Eigenschaften die Genesung beschleunigen.

Dank der ihrer medizinisch wirksamen Farbstoffe ist das heilpflanzliche Profil von Brombeeren also äußerst eindrucksvoll und Brombeersaft oder Brombeertee als Hausmittel gegen eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden sehr zu empfehlen.

 

Brombeerstrauch pflanzen – Standort und Ablauf

Als Teil der Pflanzengattung Rubus, zu der wie erwähnt auch die Himbeeren gehören, sind Brombeeren klassische Rosengewächse. Ihre Blüte lässt dies auch unverkennbar durchscheinen, denn obwohl es sich bei der Brombeere um Strauchfrüchte handelt, sehen ihre weißen Radblüten denen von Rosengewächsen wie dem Apfel oder der Kirsche zum Verwechseln ähnlich, wenngleich sie auch etwas kleiner sind.

Im Vergleich zu ihren groß gewachsenen Familienmitgliedern aus der Sparte der Obstbäume, die bekanntlich unzählige Sorten in auf den Obstplantagen der Lebensmittelindustrie treiben, schwinden die Brombeerbestände dagegen zunehmend aus Gärten und Wäldern. Dies, obwohl Brombeersträucher wie aufgezeigt eine heilpflanzlich und ernährungstechnisch äußerst wichtige Rolle einnehmen. Es gilt deshalb, gegen den Brombeerschwund anzupflanzen, auch wenn man sich hierbei vor der ein oder anderen Dornenranke in Acht nehmen muss.

 

Der passende Boden für Brombeeren

Heimisch sind Brombeeren auf der gesamten Nordhalbkugel und somit auch in Europa. In Deutschland gehören sie deshalb auch zu den traditionellen Obstsorten für den Garten und bis zu -40 °C winterhart. Ein besonderer Winterschutz ist für Brombeersträucher daher nicht wichtig. Wohl aber ein geeigneter pH-Wert des Bodens, der idealer Weise schwach sauer bis neutral, zwischen 5 und 6 Punkten liegen sollte.

Ein windgeschützter Standort (z.B. nahe einer schützenden Hausmauer) sowie ein lockerer, kiesig-lehmiger Boden sind ebenfalls zu empfehlen. Die Lichtverhältnisse am Standort sind halbschattig zu wählen, da es sich bei Brombeeren ursprünglich um Waldfrüchte handelt. Als Nachbarsträucher bieten sich selbstverständlich andere Obststräucher, wie Johannisbeeren oder Maulbbeeren an.

Wichtig: Brombeersträucher sind für ihre teil sehr dornigen Ranken bekannt. Tragen Sie bei Arbeiten an dem Gehölz also bitte stets Gartenhandschuhe, um ihre Hände zu Schützen.

Einzelheiten zum Standort für Brombeeren:

  • ein windgeschützter Standort im hellen Halbschatten ist wichtig
  • Boden-pH-Wert: schwach sauer bis neutral, zwischen 5 und 6 Punkten
  • kiesig-lehmiges Substrat ist vorzuziehen
  • gute Pflanznachbarn: Johannisbeeren und Stachelbeeren
  • bei Arbeiten am dornigen Brombeerstrauch stets Handschutz tragen
  • Brombeeren sind bis -40 °C winterhart

 

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pflanzt mehr Brombeeren | © Das Grüne Archiv

Pflanzanleitung für Brombeeren

1. Schritt – Pflanztermin wählen: Junge Obststräucher werden gemeinhin im Frühherbst gepflanzt. Auf diese Weise haben sie bis zur nächsten Blüte genug Zeit, um sich am Standort zu etablieren, ohne dass in den Folgewochen nach der Pflanzung erster Frost droht. Wer sich einen gut entwickelten Brombeerstrauch im Container besorgt, kann diesen allerdings auch im Frühjahr auspflanzen. In jedem Fall ist es aber wichtig, den Pflanzballen vor der Ausbringung für etwa eine viertel Stunde in lauwarmes Wasser zu stellen, damit er sich vorab gut mit Wasser vollsaugen kann.

2. Schritt – Boden vorbereiten: Lockern Sie den Standortboden vor der Pflanzung gut auf und bringen Sie eine Kiesdrainage ein, um einen optimalen Wasserablauf zu gewährleisten. Auch einer schlechten Bodenbelüftung beugt die Drainage zuverlässig vor. Zusätzlich ist eine Grunddüngung mit Kompost ratsam. Insgesamt sollte das vorbereitete Pflanzloch etwa 1 ½ mal so groß wie der Wurzelballen des Strauches sein.

3. Schritt – Brombeerstrauch pflanzen: Der ideale Pflanzabstand des Brombeerstrauches zu Nachbarpflanzen beträgt zwischen 50 und 70 cm. Strauchreihen werden darüber hinaus im Abstand von jeweils 1,5 m zueinander gesetzt. Der Wurzelballen der Brombeere sollte nach dem Pflanzen ca. 5 cm dick mit Erde bedeckt sein.

4. Schritt – Rankhilfe anbringen: Brombeeren zeichnen sich durch einen äußerst wild rankenden Wuchs aus, der von Beginn an in die richtigen Bahnen gelenkt werden muss, um eine kompakte Hecke zu erhalten. Ideal sind Rankgitter oder, etwas simpler, zwei bis drei Schnüre, die zwischen zwei Metallstäben oder Holzpflöcken gespannt werden.

Kurzschritte zur Pflanzung im Überblick:

  • Pflanztermin: Frühherbst, bei Containerpflanzen auch der Frühling
  • Standortboden gut auflockern
  • Pflanzballen vorab ca. 15 min lang in Eimer mit Wasser stellen
  • Pflanzloch sollte 1 1/2 mal so groß wie der Wurzelballen sein
  • Loch vorab mit Kies drainieren und mit Kompost grunddüngen
  • Pflanzabstand für Brombeersträucher: 50 bis 70 cm
  • Reihenabstand: 1,5 m
  • Wurzelballen ca. 5 cm dick mit Erde bedecken
  • abschließend Rankhilfe anbringen

 

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junger Fruchtstand an der Brombeere | © Das Grüne Archiv

Brombeeren gießen und düngen

Brombeeren sind eigentlich recht genügsam. Natürliche Bestände ranken sich ohne großes Zutun munter in Wäldern und an Waldrändern, und auch im Garten brauchen sie, zumindest was die Bewässerung betrifft, nicht viel Aufmerksamkeit.

Einzig in anhaltenden Trockenperioden sowie während der Blütezeit sollte manuell zugegossen werden. Ergänzend empfiehlt es sich, den Standortboden regelmäßig zu mulchen, um Unkrautbildung und Wasserverlust zu unterbinden.

Die Düngung erfolgt am Brombeerstrauch mit natürlichen Düngemitteln, um zu verhindern, dass chemische Substanzen die Früchte ungenießbar machen. Sinnvoll ist eine Düngung vor der Blüte im Frühjahr mit Kompost und minerhalhaltigem Nährstoffdünger für Beerensträucher.

Kurztipps zum Gießen und Düngen:

  • Brombeeren regelmäßig mulchen
  • primär während der Blütezeit und in Trockenphasen gießen
  • Düngung erfolgt vor der Blüte mit natürlichen Düngemitteln
  • Mineraldünger für Beerensträucher und Kompost sind am besten

 

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Fruchtreife am Brombeerstrauch

Brombeeren schneiden und vermehren

Brombeerarten tragen lediglich an ein- bis zweijährigem Holz Früchte. Dementsprechend muss Altholz kontinuierlich zurückgeschnitten werden, um langjährig einen guten Ertrag zu gewährleisten. In Abhängigkeit vom Wuchsverhalten der Brombeeren (es gibt sowohl kletternde als auch kriechende Strauchvarianten) erfolgt der Schnitt diesbezüglich entweder während der Fruchtreife oder danach. Lesen Sie hierzu auch unseren Spezialbeitrag zum Brombeerschnitt.

Eine Ernte ist bei Brombeeren je nach Art und Sorte im Sommer oder Herbst möglich. Seien Sie beim Ernten vorsichtig und nehmen Sie sich vor den Dornen des Strauches in Acht. Da die Sammelsteinfrüchte sehr druckempfindlich sind, muss hier wirklich behutsam geerntet werden.

Danach sollten Brombeeren so schnell wie möglich verarbeitet oder für eine längere Lagerung tiefgefroren werden. Verarbeitungsmöglichkeiten gibt es dabei viele. Denkbar ist unter anderem die Herstellung von Brombeersaft, Brombeerkuchen, Fruchtjoghurts oder Smoothies. Auch Beerenkompott und Marmelade gelingt mit Brombeeren unwahrscheinlich gut.

 

Vermehrung durch Wurzelausläufer

Wie bereits erwähnt, zählen Brombeersträucher zur natürlichen Flora Europas. Sie benötigen daher bei der Vermehrung kaum Hilfe, da sie sich völlig von selbst über Wurzelausläufer ausbreiten und das bisweilen ziemlich üppig.

Wer allerdings gezielt an bestimmten Standorten vermehren möchte, der trennt im Herbst gut entwickelte Ausläufer vom Wurzelballen ab und legt sie waagerecht in vorbereitete Pflanzlöcher. Die Stecklinge sollten in etwa 5 bis 10 cm lang sein und bereits über 1 bis 2 Knospen verfügen. Eine konstante Bewässerung der Ausläufer ist bis zum vollständigen Anwachsen im Boden ebenfalls wichtig.

Kurztipps zum Schneiden und Ernten:

  • Schnitt erfolgt an Brombeeren artabhängig im Sommer oder Herbst
  • ein- und zweijährige Triebe nach Fruchtreife einkürzen
  • Ernte je nach Art und Sorte von August bis Oktober
  • Früchte nach dem Ernten schnell weiterverarbeiten
  • für kontrollierte Vermehrung gut entwickelte Ausläufer abschneiden
  • die Wurzeltriebe sollten 5 bis 10 cm lang sein
  • Triebe waagerecht ins Pflanzloch einlegen
  • während der Anwachsphase gut bewässern

 

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auch Himbeeren gehören zu den Brombeeren

Interessante Arten der Gattung Rubus

Die Gattung der Brombeeren umfasst neben den unverkennbar schwarzviolett verfärbten Hauptarten auch einige berühmte Spezialvarianten, die sich optisch und geschmacklich stark von den „echten Brombeeren“ unterscheiden. Gemeint sind hier vornehmlich Himbeeren und Moltebeeren, die mit rosaroten bis gelborangen Varianten aufwarten.

Brombeerarten werden von diesem auch oftmals durch die Sammelbezeichnung „Rubus fruticosus“ abgegrenzt. Der Begriff geht auf den berühmten schwedischen Botaniker Carl von Linné zurück, der damals noch nicht restlos alle Brombeerarten identifiziert hatte.

Brombeerarten unterscheiden sich häufig in ihrer Blütenfarbe und Blattform. Dies kann für Gärtner ein entscheidender Aspekt sein, wenn es um die Auswahl einer Pflanze geht. Zudem variiert auch die Blütezeit und damit die Fruchtreife sehr stark. Hinzu kommen natürlich die Unterschiede in der Fruchtfarbe, die wie aufgezeigt gerade bei Himbeeren und Moltebeeren entschieden abweicht. Aus diesem Grund nachstehend ein paar Beispiele für jeden Zweck.

ArtBeschreibung
Echte Brombeere
Rubus fruticosus
Blütezeit: Juni bis Juli
Fruchtfarbe: schwarze Früchte
Wuchshöhe: 1 bis 3 m
Besonderheiten: klassische Gartenbrombeere
Filzige Brombeere
Rubus canescens
Blütezeit: Juni bis August
Fruchtfarbe: rotviolette Früchte
Wuchshöhe: 1 bis 3 m
Besonderheiten: der Name der Filz-Brombeere stammt von ihren mit weißem Flaum behaarten Blütenkelchen
Haselnussblättrige Brombeere
Rubus corylifolius
Blütezeit: April
Fruchtfarbe: schwarzviolette Früchte
Wuchshöhe: 0,5 bis 2,5 m
Besonderheiten: die Blätter der Haselblatt-Brombeere besitzen namensgemäß die Form von Haselnussblättern
Echte Himbeere
Rubus idaeus
Blütezeit: Mai bis August
Fruchtfarbe: rosarote Früchte
Wuchshöhe: 1 bis 2,5 m
Besonderheiten: Himbeeren schmecken süßer als Brombeeren und weichen neben ihrer rosaroten Färbung auch durch ihre sortenabhängig stark variable Blütezeit und Fruchtreife ab. Es sind gelbe und schwarze Sorten erhältlich
Kratzbeere (Bereifte Brombeere)
Rubus caesius
Blütezeit: Juni bis August
Fruchtfarbe: schwarze Früchte
Wuchshöhe: 0,5 bis 1,5 m
Besonderheiten: Kratzbeeren besitzen einen unverkennbaren an Reif erinnernden Fruchtbelag, daher auch der Beiname "Bereifte Brombeere"
Loganbeere
Rubus loganobaccus
Blütezeit: Mai bis Juli
Fruchtfarbe: rote Früchte
Wuchshöhe: 3 bis 5 m
Besonderheiten: Rubus loganobaccus wurde kultivar gezüchtet
Moltebeere
Rubus chamaemorus
Blütezeit: Mai bis Juni
Fruchtfarbe: orange Früchte
Wuchshöhe: 0,05 bis 0,3 m
Besonderheiten: die Zwergart der Brombeeren ist insbesondere in Finnland eine beliebte Zutat für Brotaufstriche und Liköre. Der finnische Likör Lakka ist sogar nach dem landeseigenen Namen der Moltebeere benannt
Schlitzblättrige Brombeere
Rubus laciniatus
Blütezeit: Mai bis Juli
Fruchtfarbe: schwarze Früchte
Wuchshöhe: 2 bis 4 m
Besonderheiten: es sind namensgemäß Fiederblätter mit tief geschlitzter Zähnung charakteristisch
Steinbeere
Rubus saxatilis
Blütezeit: Juli bis August
Fruchtfarbe: rote Früchte
Wuchshöhe: 1 bis 2 m
Besonderheiten: es werden nur sehr wenige Sammelsteinfrüchte gebildet, weshalb die klassische traubenförmige Sammelfrucht ausbleibt
Taybeere (Brombeer-Himbeere)
Rubus fruticosus x Rubus idaeus
Blütezeit: Mai bis Juni
Fruchtfarbe: seltene, rote Brombeerfrüchte
Wuchshöhe: 3 bis 4 m
Besonderheiten: die Taybeere ist eine Kreuzung aus Brombeere und Himbeere, die 1977 von Derek Jennings am Scottish Crops Research Institute (SCRI) in Invergowrie, Schottland gezüchtet wurde
Ulmenblättrige Brombeere (Mittelmeer-Brombeere)
Rubus ulmifolius
Blütezeit: Juli
Fruchtfarbe: schwarze Früchte
Wuchshöhe: 1 bis 2 m
Besonderheiten: die Blätter besitzen namensgemäß die Form von Ulmenblättern

 

Brombeeren – Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Die meisten Schadbilder entstehen am Brombeerstrauch durch Pflanz- und Pflegefehler. So kommt es zu Fäulniskrankheiten wie Grauschimmel oder Wurzelfäule zum Beispiel häufig durch Staunässe am Standort. Dieser wiederum ist in der Regel einer mangelnden Bodendrainage geschuldet. Auch die mangelnde Einhaltung von Pflanzabständen sowie unzureichende Schnittmaßnahmen können über eine schlechte Heckenbelüftung zu entsprechenden Krankheiten beitragen.

In Sachen Schädlinge machen Brombeeren insbesondere Blattläuse sowie Spinn- und Gallmilben zu schaffen. Sie mögen die schmackhaften Früchte nämlich ebenso gerne wie Menschen und legen mit Vorliebe ihre Eier darin ab. Es kann helfen, gezielt Herbstsorten anzubauen, da die Eiablage normalerweise im Sommer erfolgt. Ansonsten sind natürliche Pflanzenschutzmittel wie Brennnesselsud oder natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer oder Florfliegen ratsam.

 

Fazit

Brombeeren zu kultivieren ist nicht besonders schwer, da sie natürlich in der hiesigen Flora vorkommen und daher auch im Garten üppig sprießen. Ganz im Gegenteil, muss man den Wuchernden Brombeerruten oftmals sogar gezielt Einhalt gebieten. Der Schnitt ist auch für den Ertragreichtum wichtig, denn Brombeersträucher tragen nur an ein- und zweijährigem Holz. Wer aber regelmäßig schneidet und auch ansonsten alle Standortanforderungen beachtet, der wird mit seinem Brombeerstrauch viele Jahre leckere Früchte ernten.

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