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Gerstengras, Gerstengrassaft, Superfood

Gerstengrassaft als Superfood – Wirkung und Inhaltsstoffe

Vielgepriesene Wundermittel zur Förderung der Gesundheit gibt es bekanntlich so einige. Allerdings sind nur wenige davon so heiß diskutiert wie Gerstengras. Insbesondere Gerstengrassaft soll dabei unzählige Heilwirkungen besitzen. Das grüne Getränk wird entweder aus frischem Gerstengras gepresst oder aus Gerstenpulver und Wasser angerührt und scheint ein wahrer Tausendsassa zu sein, wenn es um das Wohlbefinden des Körpers geht. Ob dies tatsächlich stimmt und worauf sich die magischen Fähigkeiten des Gerstengrassaftes begründen, möchten wir an dieser Stelle etwas genauer für Sie beleuchten.

 

Was ist Gerstengrassaft?

Als Getreide ist die aus der Familie der Süßgräser stammende Gerste (Hordeum vulgare) wohl jedem ein Begriff. Ursprünglich aus dem Balkan, sowie dem vorderen Orient stammend, hat Gerstegras auch bei uns eine lange Kulturgeschichte. Einerseits ist das Getreide zur Herstellung von Backwaren, Vollkornprodukten und Bier unerlässlich, wobei die hierfür verwendete Gerste auch als Brau- bzw. Sommergerste bezeichnet wird.

Neben seiner Funktion als Lebensmittel dient Gerstengras ferner als Futtermittel für Nutzvieh. Hier wird vorrangig Wintergerste genutzt, da diese wesentlich ertragreicher und somit am besten geeignet ist, um den hohen Futterbedarf der Tiere zu decken.

 

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Die Gerste ist eine der ältesten Kulturgetreidearten der Welt und schon ihre Getreidekörner sind für ihren hohen Nährwert bekannt.

Kulturgeschichte der Gerste

Die Nutzung von Gerstengras durch den Menschen geht bis in die prähistorische Zeit der Jäger und Sammler zurück. Die ältesten Funde von Gerstenkörnern lassen sich bis auf 10.000 v. Chr. zurückdatieren und stammen aus dem Nahen Osten. Es wird vermutet, dass die Wildform der Gerste zuerst im Gebiet des sogenannten „Fruchtbaren Halbmonds“ zwischen Euphrat und Tigris in der heutigen syrischen Wüste domestiziert wurde.

Die Domestizierung von Gerste breitete sich um 7.000 v. Chr. weiter aus, und erste Anbausysteme in Regionen wie Mesopotamien und Ägypten wurden etabliert. Gerste ist nun ein grundlegendes Nahrungsmittel im damaligen arabischen und mediterranen Raum. Um 3.000 v. Chr. wird Gerste gemeinsam mit Weizen dann auch in der sumerischen Zivilisation zum wichtigsten Getreide und hat neben der Herstellung von Brot und Bier auch eine rituelle Bedeutung.

Ab 2.000 v. Chr. gehört der Anbau von Gerste vom antiken Griechenland und Rom bis nach Mitteleuropa zum landwirtschaftlichen Standard. Das Getreide wird sowohl als Nahrungsmittel als auch als Futtermittel für Nutzvieh verwendet. Und selbst als Heilmittel ist die Gerste in Europa schon seit der Antike bekannt.

So schrieb bereits der Urvater der modernen Medizin, Hippokrates von Kos, dem Gerstengras in seinem Werk  „De diaeta in morbis acutis“ (zu deutsch: Von der diätischen Ernährung bei akuten Krankheiten) gesundheitsfördernde Wirkung zu. Seiner Überzeugung nach besaß das Getreide einen entwässernden und fiebersenkenden Effekt, der sich am besten in Form von gekochter Gerstengrütze namens Ptisane nutzbar machen ließ.

Auch Tisane, ein Absud der Gerste, soll von Hippokrates als Getränk gegen diverse Krankheitsbeschwerden eingesetzt worden sein und lieferte damit die Vorlage für den heute so bekannten Gerstengrassaft. Im Handel erhältlich ist dieser vornehmlich als Gerstenpulver, welches sich in Kombination mit Wasser zu einem grasgrünen Getränk aufbrühen lässt.

Wissenswertes: Gerste wurde im 17. Jahrhundert in Schottland zum Hauptbestandteil von Scotch Whisky, was ihre kulturelle Bedeutung weiter unterstreicht.

 

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Ob Getreide, Vitalpulver oder gesunder Saft – die Gerste liefert zahlreiche gesunde Lebensmittel.

Gerstengraspulver und Gerstengrassaft als Superfood

Vom Mittelalter bis in die Neuzeit stellte die Gerste gemeinsam mit Dinkel, Hafer und Weizen die wichtigsten Getreidearten und ist noch heute ein unerlässliches Grundnahrungsmittel. Gerstenerzeugnisse wie Gerstengraspulver zählen inzwischen sogar zum sogenannten Superfood mit besonders hohem Nährwertgehalt.

Gerstengras, das aus den jungen Blättern der Gerstenpflanze gewonnen wird, bietet eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen. Als gemahlenes Gerstengraspulver wird es sehr gerne für die Zubereitung von Gerstengrassaft, aber auch als Vitalpulver für Smoothies, Joghurts und Milchspeisen verwendet. Einige beschreiben die beiden Gerstenprodukte sogar als Wundermittel gegen allerlei Krankheiten, die selbst gegen Krebs etwas auszurichten vermögen.

Gerstengras enthält zahlreiche Antioxidantien, einschließlich Flavonoide und Carotinoide. Diese Verbindungen können dazu beitragen, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren. Außerdem wirken Antioxidantien entzündungshemmend und desinfizierend.

Im Gegensatz zum Mehl, das aus dem reifen Korn der Gerste gewonnen wird, enthält Gerstengraspulver kein Histamin. Es kann darum selbst von Personen mit Histaminintoleranz ohne Bedenken konsumiert werden. Ferner wird Gerstengras als basisches Lebensmittel betrachtet und kann dazu beitragen, einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper zu fördern.

 

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Histaminfrei, aber nährstoffreich: Gerstengraspulver wird vor der Gerstenblüte aus den jungen Blättern der Gerste gewonnen, bevor die Pflanze ihr Histamin ausbildet.

Inhaltsstoffe von Gerstengras

Nun ist gerade der Ruf von vermeintlich gesundheitsfördernden Wunderpulvern aber schon immer ein zweifelhafter gewesen. Dies liegt vor allem daran, dass man eigentlich so gut wie alles zu Pulver mahlen und dann als Zaubermittel verkaufen kann. Was sich wirklich hinter entsprechenden Produkten verbirgt, wird häufig verschwiegen oder ist manchmal sogar illegal.

Man denke nur an gemahlene Tierhörner und Tierknochen, die in vielen Teilen der Welt als Potenz- oder Arzneimittel vertrieben werden. Auch so manches Diätpulver, sowie unzählige Nahrungsergänzungsmittel und Pulver im Bereich der Sportnahrung halten nicht immer was sie versprechen. Teilweise findet man in ihnen gar verbotene Dopingsubstanzen oder gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe.

Zumindest was Gerstengrassaft betrifft, können wir aber Entwarnung geben. Mehr noch, lassen sich die Inhaltsstoffe von Gerstengrassaft und Gerstengrassaftpulver sehr detailliert darlegen:

InhaltsstoffGehalt pro 3,5 g (ca. 1 TL)
Aminosäuren:
Alanin
Arginin
Asparaginsäure
Cystin
Glutaminsäure
Glycin
Histidin
Isoleucin
Leucin
Lysin
Methionin
Phenylalanin
Prolin
Serin
Threonin
Tryptophan
Tyrosin
Valin

69 mg
66 mg
50 mg
11 mg
76 mg
49 mg
18 mg
35 mg
72 mg
38 mg
18 mg
36 mg
46 mg
31 mg
42 mg
6 mg
33 mg
48 mg
Mineralstoffe:
Calcium
Kobalt
Kupfer
Jod
Eisen
Magnesium
Mangan
Phosphor
Kalium
Selen
Natrium
Schwefel
Zink

15 mg
1,7 µg
17 µg
8 µg
870 µg
3,9 mg
240 µg
14 mg
137 mg
3,5 µg
1 mg
10,5 mg
62 µg
Vitamine und vitaminähnliche Strukturen:
Cholin
Lutein
Lycopene
Vitamin A (Beta Carotin)
Vitamin B1 (Thiamin)
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vitamin B3 (Niacin)
Vitamin B5 (Pantothen Säure)
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vitamin B7 (Biotin)
Vitamin B8 (Folsäure)
Vitamin B12 (Cobalamin)
Vitamin C
Vitamin E
Vitamin K
Zeaxanthin

5 mg
1 mg
29 µg
0,501 mg
11 µg
260 µg
252 µg
36 µg
39 µg
4 µg
39,6 µg
49,7 µg
7,5 mg
320 µg
35 µg
279 µg
sonstige Inhaltsstoffe:
Chlorophyll
Kohlenhydrate
Proteine

18,5 mg
1,6 g
860 mg

Außerdem enthält Gerstengras folgende Antioxidantien, Flavonoide und Hormone: Carlinosid, Isoscoparin, Isoorientin, Isovitexin, Lutonarin, Proanthocyanidin, Saponarin, Serotonin, Shaftosid, Superoxcid-Dismutase

 

Wirkung von Gerstengrassaft

Bei der beachtlichen Menge an gesunden Inhaltsstoffen ist das potentielle Wirkungsspektrum von Gerstengrassaft bzw. Gerstengrassaftpulver natürlich sehr breit gefächert. Von verdauungsfördernden und blutreinigenden über stoffwechselregulierende und gemütsaufhellende bis hin zu zellschützenden und krebshemmenden Eigenschaften wird dem Saft aus Gerstengras so einiges an Fähigkeiten zugeschrieben. Im Einzelnen lässt sich die Heilwirkung in fünf Wirkungsbereiche gliedern:

 

Gerstengrassaft stärkt Herz und Blutgefäße

Die Antioxidantien im Gerstengrassaft, ebenso wie der Vitamingehalt der Gerste, sind für die Blutgefäße von großer Bedeutung. Beispielsweise fungieren die gersteneigenen Antioxidantien als sogenannte Radikalfänger. Dies bedeutet, dass Lebensmittel aus Gerstengras freie Radikale zuverlässig aus dem Blutkreislauf ziehen, welche unter anderem für Schäden an den Gefäßwänden verantwortlich sind.

Darüber hinaus senken besagte Inhaltsstoffe im Gerstengras den Cholesterinspiegel und können damit aktiv gegen Herz- und Gefäßkrankheiten vorbeugen. Mit Blick auf die Prävention von Erkrankungen wie Arteriosklerose, Blutarmut, Bluthochdruck, Diabetes und koronare Herzkrankheiten ist eine tägliche Einnahme von Lebensmitteln aus Gerste demnach sinnvoll.

 

Wirkung von Gerstengrassaft auf den Stoffwechsel

Auch für den Stoffwechsel sind die zahlreichen Vitalstoffe und Mineralien im Gerstengras äußerst relevant. Gerade was den Säure-Basen-Haushalt anbelangt, schwören viele auf die Eigenschaft des Gerstengrassaftes, eine Übersäuerung zu verhindern.

Überhaupt wirkt das üppige Vorkommen von Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und Vitaminen im Gerstengras wie ein multifunktionaler Energieschub auf den Stoffwechsel, der so seine Mineral- und Nährstoffvorräte wunderbar auffüllen kann. Für die stoffliche Balance im Körperhaushalt, ebenso wie für die körperliche Fitness ist Gerstengrassaft damit ebenfalls von beachtlichem Wert.

 

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Im Gerstengraspulver stecken mehr gesunde Inhaltsstoffe, als es zunächst den Anschein hat.

Gerstengrassaft gegen Magen-Darm-Beschwerden

Verdauungstrakt: Besonders profitieren sollen vom täglichen Verzehr des Gerstengrassaftes Menschen mit chronischen Magen- und Darmerkrankungen. Gerade Patienten, die an entzündlichen Darmkrankheiten wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden, berichten immer wieder davon, dass ihre krankheitsbedingten Beschwerden positiv auf den Saft der Gerste ansprechen.

Grund hierfür sind mitunter die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der im Gerstengras enthaltenen Antioxidantien und Flavonoide, sowie die hohe Effizienz von Gerstengrassaft gegen Candida-Pilz-Infektionen. Sie ereilen den Verdauungstrakt bei Vorliegen einer Magen-Darm-Erkrankung wesentlich leichter, können aber genau so gut bei gesunden Menschen (bspw. nach einer Antibiotikatherapie) auftreten.

Daneben regulieren die Ballaststoffe im Gerstengras die Darmtätigkeit, was Verdauungsproblemen wunderbar vorbeugt. Nicht zuletzt tragen die Mineral- und Nährstoffe im Gerstengras auch dadurch zur Darmgesundheit bei, dass sie für eine Entschlackung und Entgiftung des Verdauungstraktes sorgen und zusätzlich die Darmflora, wie auch die Darmschleimhaut und Darmwandzellen stärken.

 

Gerstengrassaft für die Haar-, Haut- und Zellgesundheit

Geht es um die Schutzfunktion für Zellen, beschränkt sich das Wirkspektrum von Gerste längst nicht auf Darmzellen allein. So gut wie jede Körperzelle weiß die Inhaltsstoffe von Gerstengras für sich zu nutzen.

Sei es nun der Alterungsprozess von Hautzellen, eine Schwächung der Haarzellen (bspw. durch hormonelles Ungleichgewicht) oder gar Zellmutationen, wie sie für Krebserkrankungen typisch sind – Gerstengras liefert angeblich gegen jedes der genannten Probleme mindestens einen heilsamen Inhaltsstoff. Sogar die Knochen- und Gelenksubstanz soll sich dank der zellerneuernden und zellstärkenden Eigenschaften von Gerstengrassaft und Gerstengrassaftpulver positiv beeinflussen lassen.

 

Gerstengrassaft gegen Stress und Schlafstörungen

Außer seinem vielseitigen Nutzen für die körperliche Gesundheit, scheint Gerste auch ein wahrer Seelenbalsam zu sein. Aus diesem Grund wird Gerstengrassaft und Gerstengraspulver gerne als natürliches Antidepressiva und beruhigendes Wundermittel bei Schlafstörungen, Hyperaktivität und seelischem Stress empfohlen.

 

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Wie wäre es in der nächsten schlaflosen Nacht mal mit einem schlaffördernden Gerstengras-Shot?

Forschungsergebnisse und Studien zu Gerstengrassaft

In der Ernährungswissenschaft gelten Gerstengrassaft und Gerstengraspulver mittlerweile zum sogenannten „Super-Food“. Damit sind im Allgemeinen Lebensmittel gemeint, die ein sehr breites Spektrum an Nähr- und Mineralstoffen abdecken und deshalb auch sehr vielseitigen Nutzen für die körperliche Gesundheit haben.

 

Ein Sammelsurium an gesunden Vitalstoffen

Inwiefern Gerstengras die Gesundheit wirklich unterstützt, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach untersucht. Dabei stießen Forscher des Dänischen Instituts für Agrarwissenschaft auf sechs Flavonoide mit antioxidativer Wirkung, von denen eines bislang völlig unbekannt war. Im Detail sind des die Flavonoid-Glykoside Isoorientin, Isoscoparin, Isovitexin, Carlinosid und Shaftosid, welche in beachtlichem Maße zur Heilwirkung von Gerstengrassaft und Gerstengraspulver beitragen.

2007 stieg die Anzahl der bis dato unentdeckten Antioxidantien und Aminosäuren im Gerstengras auf 37, nachdem diese mit Hilfe einer chromatographischen Analyse durch Forscher am Institut für Ernährungswissenschaft und Lebensmitteltechnologie in Espinardo, Spanien nachgewiesen worden waren. Für die Gesundheit von Bedeutung sind auch sie in vielerlei Hinsicht. Berücksichtigt man darüber hinaus den nachgewiesenen Mineral- und Nährstoffgehalt der Gerste, lassen sich folgende Heilwirkungen von Gerstengrassaft bestätigten:

 

Zellschützende Wirkung von Gerstengrassaft ist belegt

Im Falle der Hautzellen sind vor allem die antioxidativen Flavonoid Superoxid-Dismutase (SOD), Isovitexin und Proanthocyanidin für die Heilwirkung von Gerstengras verantwortlich. Diese schützen die Haut nicht nur vor Schäden durch freie Radikale und Toxine, sondern hindern gleichzeitig auch radioaktive UV-Strahlung daran, in die Dermalschichten einzufallen.

Ferner sorgen die Antioxidantien für mehr Spannkraft in der Haut, da sie das Bindegewebe straffen. Insgesamt empfiehlt sich Gerstengrassaft damit schon einmal bei Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte.

Wie eine Studie des Instituts für Umwelttoxikologie an der Universität von Kalifornien 2012 heraus fand, ist in Sachen Zellerneuerung und Zellregeneration vor allem das in Gerstengras enthaltene Flavonoid Saponarin von enormer Wichtigkeit. Außer in Gerstengras kommt dieses eigentlich nur in Gewöhnlichem Seifenkraut (Saponarina officinalis) vor, welches seit langem Gegenstand der Krebsforschung ist und in Gerstengrassaft nun einen würdigen Mitstreiter im Kampf gegen Zellmutationen gefunden zu haben scheint.

Ähnlich wie das ebenfalls in Gerstengras enthaltene Peptid Lunasin und der gersteneigene Pflanzenfarbstoff Chlorophyll hemmt und blockiert Saponarin nämlich das Wachstum von Krebszellen, weshalb Gerstengrassaft und Pulver aus Gerstengras häufig als begleitende Therapiemaßnahme bei Brust-, Darm-, Haut- und Prostatakrebs empfohlen werden.

 

Gerstengras wirkt nachweislich gefäßschützend und entzündungshemmend

Nun geht Saponarin nicht allein gegen Krebszellen effizient vor, denn die Kalifornische Studie merkte zudem an, dass Gerstengrassaft aufgrund seines Saponaringehalts höchstwahrscheinlich auch eine gute Prophylaxe zur Vermeidung von Entzündungen und Krankheiten darstellt, die Herz und Blutgefäße betreffen. Letztere profitierten zudem auch vom hohen Gehalt an Vitamin C und Vitamin E in der Gerste. Dabei finden insbesondere Patienten mit Diabetes Typ 2 in Gerstengras eine wunderbare Nahrungsergänzung, wie eine Studie des China Medical College bereits im Jahre 2002 herausfand.

 

Grüner Smoothie, Superfood
Tipp: Gerstengraspulver macht sich hervorragend als Naturfarbstoff und Vitalstoffpulver in grünen Smoothies!

Anwendung und Dosierung von Gerstengras

Um die von Medizinern empfohlene Tagesdosis von 15 g Gerstengras zu decken, empfehlen wir, drei mal täglich je zwei gestrichene Teelöffel Gerstengraspulver in ein Glas voll Flüssigkeit einzurühren. Dabei ist es eigentlich egal, ob sie Wasser oder einen leckeren Fruchtsaft, wie zum Beispiel Orangensaft als Flüssigkeitsbasis nutzen.

Selbst als Komponente für fruchtige Smothies und Brotaufstrich ist Gerstengraspulver denkbar. Patienten mit chronischen Magendarmerkrankungen wird dazu geraten, die Tagesdosis auf 20 g zu erhöhen.

Übrigens: Gerstengraspulver ist ein hergvorragender Naturfarbstoff, mit dem sich Smoothies, Püree, Joghurts und auch Suppen wunderbar grün einfärben lassen.

 

Fazit

Hat Gerstengras positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele? Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Als unschlagbares Super-Food besitzt es so viele verschiedene Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Antioxidantien wie kaum ein anderes Lebensmittel. Die Heilwirkung von Gerstengrassaft ist deshalb sehr vielfältig und betrifft sowohl die Verdauungsorgane, Herz- und Blutgefäße, als auch die Körperzellen und das seelische Wohlbefinden.

Dass sich aus diesem Wirkungskreis auch positive Effekte auf diverse andere Körperbereiche ergeben, ist nicht abwegig. Immerhin sind die Inhaltsstoffe von Gerstengrassaft und Gerstengrassaftpulver für den gesamten Organismus sehr wertvoll. Wenn Sie Ihre Ernährung also mit einem wirklich sinnvollen Wundermittel ergänzen möchten, ist Gerstengrassaft das Lebensmittel erster Wahl.

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