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Rezept: Ostersalat mit Rucola

An Ostern sollte ein passendes Salatrezept schon etwas ausgefallener sein. Außerdem ist es wichtig, sich bei der Zutatenauswahl an saisonalen Akzenten zu orientieren, damit der Salat auch österlich wirkt. Ausreichend Vitalstoffe für einen gesunden Start in den Frühling dürfen ebenfalls nicht fehlen. Das Grüne Archiv empfiehlt: Ostersalat mit Rucola.

 

Passende Zutaten für den Ostersalat

An Ostern dreht sich bekanntlich alles um Hasen und Eier. Doch wie kann man das für einen Ostersalat nutzen? Gekochte Eier und Lieblingsknabberzeug des Osterhasen wie Möhren oder Löwenzahn sind hier eine gute Idee. In beiden Fällen liefert das Salatgemüse auch eine gehörige Portion gesunder Nährstoffe.

Allerdings findet man gerade Löwenzahn zu Ostern vielerorts noch nicht üppig genug, um daraus einen Salat zu zaubern. Eine schöne Alternative kann hier der Rucola sein. Auch als Rauke oder Senfrauke bekannt, kann man ihn bei zeitiger Vorkultur im Frühbeet oder Winterbeet zwischen Februar und März oft schon im Frühling ab Anfang April ernten.

Rucola gilt als einer der nährstoffreichsten Salate überhaupt. Beispielsweise enthält er bis zu 62 mg Vitamin C pro 100 g und ist somit selbst vitamin-c-haltiger als eine Orange. Hinzu kommen größere Mengen an Beta-Carotin, Folsäure, Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium. Darüber hinaus bietet die Senfrauke mit ihrem leicht scharf-bitteren Pfefferaroma eine herrlich würzige Geschmacksnote im Salat.

 

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Dem Löwenzahn zum Verwechseln ähnlich, aber deutlich pikanter: Senfrauke wird ihrem Namen vollauf gerecht und verleiht Salaten eine würzig pfeffrige Note

Ein weiteres Muss für den Ostersalat ist Kresse. Man kann sie im Grunde das ganze Jahr über indoor auf der Fensterbank kultivieren, weshalb sie zu Ostern sowohl in Salate als auch auf Brote passt.

 

Ostersalat zubereiten

Unser Ostersalat orientiert sich in seinen Grundzügen am berühmten Caesar Salad. Als Basis wählen wir Römersalat, den wir mit passendem Salatgemüse der Saison sowie einem würzigen Senfdressing, frischer Putenbrust und gekochtem Ei gekonnt aufpeppen. Hier das Rezept:

 

Zutaten:

  • 1 mittelgroßer Römersalat
  • 1 Möhre
  • 1 Handvoll Rucola
  • 1 Ei
  • 1 Putenbrust
  • 2 EL Kresse
  • 1 EL Joghurt
  • 1 TL Senf
  • 1 TL braunen Zucker
  • etwas Sonnenblumenöl

 

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Wie immer gilt: Beim Anrichten des Salates könnt Ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen!

Zubereitung:

Kocht zunächst das Ei in heißem Wasser für etwa 10 Minuten, bis es gut hartgekocht ist. Unterdes könnt Ihr die Putenbrust schneiden und in einer Pfanne mit heißem Öl goldbraun anbraten. Wer möchte, kann die Putenbrust abschließend noch mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Im zweiten Schritt reinigt Ihr die Blätter des Römersalats unter lauwarmem Wasser und schneidet sie dann in mundgerechte Streifen. Arrangiert den Salat anschließend auf einem Salatteller und gebt den Rucola darüber. Die Möhre wird geschält, halbiert und in feine Scheiben geschnitten. Dekoriert Euren Ostersalat nach Belieben damit.

Als Dressing wählen wir, passend zur Senfrauke, ein Senfdressing. Gebt hierfür einen Esslöffel Joghurt, einen Teelöffel braunen Zucker und einen Teelöffel Senf gemeinsam mit etwas Öl in eine Tasse und vermengt alles gut miteinander.

Wer sein Senfdressing nicht zu scharf mag, wählt einen herkömmlichen gelben Senf. Liebhaber scharfer Würze können Dijon-Senf nehmen.

Pellt das hartgekochte Ei, viertelt es und richtet es gemeinsam mit der Putenbrust auf dem Ostersalat an. Abschließend träufelt Ihr noch das Senfdressing darüber und garniert den Salat mit etwas Kresse. Der Salat schmeckt hervorragend mit frischem Bauernbrot.

 

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Guten Appetit und ein Frohes Osterfest!

Übrigens: Der Ostersalat muss nicht nur zu Ostern gut schmecken. Als Alternative zum klassischen Caesar Salad schmeckt der Salat den ganzen Frühling hindurch und auch im Sommer hervorragend. Dank seiner leichten Zutaten ist er dabei gerade an heißen Sommertagen eine erfrischende und wasserreiche Hauptmahlzeit. Dazu passen dann wunderbar leichte Brote, Baguette oder Knäckebrot als Beilage.

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