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Möhren – Anbau, Pflege und Ernte

Obwohl man die Möhre (Daucus) eigentlich erst ab Mai sät, ist sie gerade zu Ostern ein echter Knüller. Doch auch zur eigentlichen Erntezeit des Wurzelgemüses im Herbst sowie zu Herbstfesten wie Erntedank werden Möhren gerne in Kombination mit anderem Herbstgemüse gereicht.

Bei uns als Gemüsepflanze kultiviert wird dabei vor allem die Karotte. Auch als Mohrrübe oder Gelbe Rübe bekannt, hat sich besagte Unterart seit ihrer Züchtung im 17. Jahrhundert in Europa als traditionelle Kulturmöhre durchgesetzt. Aus diesem Grund waren bis vor kurzem fast ausschließlich Sorten dieser orangefarbenen Zuchtform im Handel erhältlich waren.

Schade eigentlich, denn außer in Orange gibt es Karotten und Möhren auch in Weiß, Gelb, Rot, Violett und Schwarz. Ein äußerst farbenfrohes Wurzelgemüse also, dessen bunte Vielfalt inzwischen auch zahlreiche Bio-Läden für sich entdecken. Wer seine Karotten aber lieber im eigenen Gemüsegarten ziehen möchte, für den haben wir hier die wichtigsten Anbaukriterien zusammen gefasst.

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Der Klassiker unter dem Wurzelgemüse: die Karotte | © Das Grüne Archiv

Wissenswertes: Man sagt, die orange Zuchtsorte sei zu Ehren des niederländischen Königs Wilhelm von Oranien kultiviert worden. Die ersten Karottensorten ‚Horn‘ und ‚Long Orange‘, ebenso wie die ersten Gemälde, auf denen die Karotte abgebildet war, entstanden jedenfalls im niederländischen Königreich.

 

Möhren anbauen – Standort und Ablauf

Möhren gehören zur Familie der Doldenblütler. Sie sind sowohl in Europa, als auch in Südwestasien und Nordafrika heimisch, wo sie schon seit über 2000 Jahren kultiviert wird. Es handelt sich folglich um ein erprobtes Kulturgemüse, das in deutschen Gärten problemlos wachsen kann.

Mehr noch, gedeihen Möhren und Karotten in gemäßigten Klimazonen mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 16 bis 18 Grad sogar am besten. Einen Platz an der Sonne, oder zumindest im hellen Halbschatten wünscht sich das Wurzelgemüse aber dennoch.

Kulinarisch hoch geschätzt wird die Möhre maßgeblich wegen ihrem hohen Gehalt an Carotin. Der Naturfarbstoff verleiht der Karotte nicht nur ihre unverkennbare Farbe. Gleichzeitig ist Carotin auch die wichtigste Vorstufe von Vitamin A.

Wer gesünder leben möchte, sollte daher definitiv regelmäßig Karotten essen oder hin und wieder ein Glas Karottensaft trinken. Damit selbst angebaute Möhren aber auch wirklich viel Carotin ausbilden können, sind einige Bodenkriterien zu erfüllen.

 

Der passende Boden für Möhren

Wählen Sie für den Karottenanbau nur nährstoffreiche und sandige Böden. Das Substrat ist vor der Aussaat sehr sorgfältig durchzuarbeiten, damit das Wurzelgemüse beim Wachen nicht auf Bodenhindernisse stößt.

Ebenso müssen Sie auf die nötige Bodendurchlässigkeit achten. Denn nur bei guter Luftzirkulation und ausreichendem Wasserablauf ist die Karotte optimal versorgt. Der richtige Boden-pH-Wert für Karotten liegt im neutralen Bereich, zwischen 6,5 und 7,5 Punkten. Beliebte und mit Blick auf Schädlinge nützliche Pflanzpartner sind Laucharten wie die Zwiebel.

Einzelheiten zum Standort für Karotten:

  • Möhren sind traditionelles Kulturgemüse
  • in kühleren Regionen (16 – 18 °C Tagestemperatur) gedeihen sie am besten
  • Standort sollte in der Sonne oder im hellen Halbschatten liegen
  • für hohen Gehalt an Carotin in der Karotte nur nährstoffreiche Böden wählen
  • Substrat muss sandig, durchlässig und frei von Bodenhindernissen sein
  • pH-Wert des Bodens: neutral, zwischen 6,5 und 7,5
  • gute Pflanzpartner: Lauch und Zwiebel

 

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Karottenscheiben | © Das Grüne Archiv

Aussaat der Möhren

1. Schritt – Pflanztermin wählen: Saatgut der Möhre benötigt Keimtemperaturen von mindestens 3 °C. Wann genau Karotten ausgesät werden, ist aber sortenabhängig. Frühe Sorten können Sie bereits ab Ende Februar im Frühbeet ausbringen. Sommer- und Spätsorten der Karotte fühlen sich hingegen erst ab April/Mai im Garten wohl. Grundsätzlich lassen sich aber sowohl Früh- als auch Spätsorten bis Mitte Juli aussäen.

2. Schritt – Boden vorbereiten: Etwa zwei Wochen vor der Aussaat wird das Karottenbeet sorgfältig bearbeitet. Entfernen Sie zunächst alle Steine, Wurzelreste und sonstige Störhindernisse aus dem Boden und zerkleinern sie grobe Erdbrocken. Nach der Bodenbearbeitung sollte das Substrat schön feinkrümelig sein. Bei Bedarf können Sie es zusätzlich mit etwas Sand anreichern. Als nächstes erfolgt die Grunddüngung mit gut verrotteter Komposterde oder speziellem Gemüsedünger. Arbeiten Sie den Dünger sehr tiefgründig in den Boden ein, ehe Sie das künftige Beet für Ihre Karotten abschließend mit einem Brauseaufsatz wässern. Danach sollte das Beet bis zur Aussaat ruhen.

3. Schritt – Saatgut vorbereiten: Vergessen Sie nicht, die Pflanzensamen der Karotte vorab in lauwarmes Wasser einzuweichen. Dies geschieht 48 Stunden vor der Aussaat in einer kleinen Glasschale oder auf einer Untertasse.

4. Schritt – Karotten säen: Graben Sie zur Aussaat der Karotten 1 Zentimeter tiefe Beetfurchen in einem Reihenabstand von jeweils 20 bis 25 Zentimetern. Nachdem die Samen ausgebracht sind, werden sie leicht angedrückt. In den nächsten zwei bis drei Wochen muss das Saatgut bis zur Keimung regelmäßig bewässert werden.

5. Schritt – Karotten pikieren: Wenn mindestens drei Blätter der zarten Jungpflänzchen aus dem Boden ragen, ist es an der Zeit, die Karotten zu vereinzeln. Danach sollten die jungen Pflanzen im Abstand von 5 bis 8 Zentimetern nebeneinander stehen.

Kurzschritte zur Aussaat im Überblick:

  • Aussaattermin für Frühsorten: ab Ende Februar
  • Aussaattermin für Sommer- und Spätsorten: ab April/Mai
  • es wird eine Keimtemperatur von mindestens 3 °C benötigt
  • 2 Wochen vor der Aussaat wird das Beet gründlich bearbeitet
  • Bodenhindernisse entfernen und Substrat feinkrümelig machen
  • nach Bedarf Sand und gut verrottete Komposterde untermischen
  • danach Beet mit Gießaufsatzwässern und ruhen lassen
  • Saatgut 2 Tage vor der Aussaat in lauwarmen Wasser einweichen
  • zum Aussaattermin kleine Beetfurchen ziehen
  • Furchentiefe: 1 cm
  • Furchenabstand: 20 – 25 cm
  • Keimung erfolgt nach 2 – 3 Wochen, bis dahin Samen gut bewässern
  • pikiert wird, sobald die Jungpflanzen mind. drei Blätter aufweisen
  • Karotten dann auf 5 – 8 cm Abstand vereinzeln

 

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blühende Karottenpflanzen im Beet | © Das Grüne Archiv

Karotten gießen und düngen

In ihrer Pflege ist die Karotte ziemlich anspruchslos. Solange das knackige Wurzelgemüse einmal wöchentlich (in Trockenperioden zweimal wöchentlich) gegossen wird, fühlen sich Karotten bei richtiger Standortwahl eigentlich rundum wohl. Verwenden Sie am besten Regenwasser. Kalkhaltiges Leitungswasser könnte sich nachteilig auf die Bodenbeschaffenheit auswirken.

Eine zusätzliche Düngung ist bei Karotten nicht nötig. Falls doch einmal Nährstoffgaben erfolgen ist es aber wichtig, nur Bio-Dünger wie Kompost oder Vogelguano zu verwenden. Chemische Düngemittel machen das Wurzelgemüse nämlich ungenießbar und reichern es mit giftigen Schadstoffen an, die dann zu Gesundheitsproblemen führen können.

Kurztipps zum Gießen und Düngen:

  • Karotten 1 mal pro Woche gießen
  • in trockenen Phasen 2 mal pro Woche
  • Regenwasser verwenden; Leitungswasser ist zu kalkhaltig
  • Düngemaßnahmen sind bei der Karotte nicht erforderlich
  • falls doch gedüngt wird, bitte nur Bio-Dünger verwenden
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Knospenstand der Karotte | © Das Grüne Archiv

Karotten ernten und vermehren

Für den Reifeprozess der Karotten ist es wichtig, das Erdreich hin und wieder durchzuharken. Bei dieser Gelegenheit können sie auch gleich Unkraut jäten. Entfernen sie ergänzend beschädigte Möhren und dünnen Sie zu dicht aneinander stehende Wurzeln aus.

Gehen Sie hierbei sehr behutsam vor und vergessen Sie nicht, entstandene Hohlräume im Bereich der Wurzeln nach dem Ausdünnen wieder zu schließen. Der Wurzelhals der Karotte sollte stets vollständig mit Erde bedeckt sein.

Pflegetipp: Um durch den Wurzelgeruch keine Möhrenfliegen und andere Schädlinge anzuziehen, erfolgen Harken und Ausdünnen an einem windigen Tag oder am Abend.

Ob das Wurzelgemüse zu Ernte bereit ist, erkennen Sie an der Dicke und Größe der Karotten. Zu klein geratene Wurzeln stecken Sie einfach wieder zurück in die Erde, wo sie dann nachreifen. Um bei der Zubereitung von Karotten das wurzeleigene Carotin so gut wie möglich nutzen zu können, ist es sinnvoll, das Gemüse mit etwas Öl zu erhitzen.

Neben Karottensalat und Karottensaft, empfehlen sich demnach vor allem schonend gegarte Karottengerichte. Ein besonderer Tipp sind Karottensuppen. In Kombination mit Kartoffeln und Kürbis, ist sie gerade im Herbst und Winter ein wunderbarer Vitamin- und Mineralstofflieferant. Wer möchte, kann die Suppe auch pürieren.

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auch die Blüten der Karotte sind essbar | © Das Grüne Archiv

Lagerung und Vermehrung der Möhre

Für die Lagerung von Karotten wählen Sie am besten Spätsorten, die im Herbst geerntet werden. Wie Kartoffeln und anderes Lagergemüse bringt die gesunde Rübe den Winter dann gerne in kühlen, trockenen und dunklen Räumlichkeiten zu.

Da Karotten nicht winterhart sind und bei gefrorenem Boden schnell eingehen, lassen sie sich im Folgejahr am besten über die erneute Aussaat von Samen vermehren. Hierbei ist zu beachten, dass der Beetstandort alljährlich wechseln muss, damit der Boden nicht zu stark auslaugt. Erst nach drei Jahren kann man das alte Beet neu mit Saatgut der Karotte bestücken.

Kurztipps zum Harken, Ausdünnen und Ernten:

  • Boden um die Karotten gelegentlich durchharken
  • beschädigte Karotten sind umgehend zu entfernen
  • auch Unkraut ist zu jäten
  • zu dicht stehende Wurzeln werden ausgedünnt
  • Pflegemaßnahmen bei Wind oder abends durchführen
  • Geruch der Wurzeln zieht sonst Schädlinge an
  • vor der Ernte Dicke und Größe jeder Karotte überprüfen
  • für beste Nutzung von Carotin Karotten schonend in Öl garen
  • zur Lagerung das Wurzelgemüse kühl, dunkel und trocken verwahren
  • Karotten sind nicht winterhart
  • Vermehrung deshalb durch erneute Aussaat
  • alte Beete erst nach 3 Jahren wieder zum Karottenanbau nutzen

 

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Schwarze Ur-Möhre neben Karotte | © Das Grüne Archiv

Interessante Arten der Gattung Daucus

Die Kultmöhre schlechthin ist natürlich die Karotte (Daucus carota subsp. sativa). Dabei sei darauf hingewiesen, dass dieser Kultstatus der Zuchtsorte mitunter heimische Wildsorten stark verdrängt hat. Um sie zu bewahren, sollte man hin und wieder auch auf alte Traditionsmöhren zurück greifen.

Die Ur-Möhre, von der unsere heimische Karotte abstammt, ist die Schwarze Möhre (Daucus carota). Wie der Name schon sagt, weist diese von Natur aus eine schwarze Färbung auf. Erst durch Kreuzung mit der weißwurzligen Wilden Möhre (Daucus carota subsp. carota) entstand die bei uns so beliebte Gelbe Rübe.

 

Unterschiedliche Geschmackssorten der Möhrenarten

Bei der Auswahl der richtigen Möhre für Ihren Anbau gibt es neben der Farbe des Wurzelgemüses auch den Geschmack und den Carotingehalt zu beachten. So besitzt die Sorte ‚Beta Sweet‘, eine texanische Kreuzung aus Schwarzer Möhre und Karotte, beispielsweise um bis zu 40 % mehr Carotin als alle anderen Möhren. Die Zuchtsorte ist außen schwarz, innen orange, und hat einen sehr süßlichen Geschmack, wie es für schwarze, violette und rote Möhren typisch ist.

Anders sieht es bei der Gelben Karotte aus. Ihr Geschmack ist eher würzig, weshalb sie sich wunderbar für herzhafte Gerichte eignet. Weiße Karotten dagegen sind wegen ihrem besonders milden Geschmack eine beliebte Zutat für Babybrei.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Sortenwahl ist natürlich die Reifedauer der Karotten. Während sich Frühsorten gemeinhin sehr schnell entwickeln, benötigen Spätsorten deutlich mehr Zeit, bis sie erntereif sind. Dabei lässt sich die Dauer bis zur Erntereife grob wie folgt einteilen:

SortenReifedauer
Frühe Karotten70 bis 90 Tage
Sommerkarotten110 bis 135 Tage
Späte Karotten170 bis 220 Tage

 

Sie sehen, die Unterschiede bei Möhrensorten sind groß. Um ihnen die Auswahl etwas zu erleichtern, hier eine kleine Übersicht:

SortenBeschreibung
Schwarze Möhre
Daucus carota

Farbe: schwarz
Geschmack: sehr süß
gute Sorten: 'Purple Haze', 'Beta Sweet'
Wilde Möhre
Daucus carota subsp. Carota
Farbe: weiß
Geschmack: mild süß
Karotte
Daucus carota subsp. Sativa
Farbe: weiß
Geschmack: mild süß
gute Sorten: 'Küttiger Rüebli', 'Lunar White' (Frühsorte), 'White Belgian'
Farbe: gelb
Geschmack: würzig
gute Sorten: 'Lobbericher Gelbe', 'Mellow Yellow', 'Yellow Belgian', 'Yellowstone' (Frühsorte)
Farbe: orange
Geschmack: mild süß bis würzig
gute Sorten: 'Amsterdamer Treib' (Frühsorte), 'Erstling' (Frühsorte), 'Flyaway F1' (resistent gegen Möhrenfliegen), 'Gonsenheimer Treib' (Frühsorte), 'Horn', 'Juwarot', 'Lange rote Stumpfe ohne Herz' (gute Lagersorte), 'Long Orange', 'Nantaise', 'Pariser Markt' (Frühsorte, kugelförmig), 'Romance', 'Rote Riesen' (gute Lagersorte), 'Rothild' (gute Lagersorte), 'Rotin' (Frühsorte), 'Sweet Candle'
Farbe: rot, rotviolett oder dunkelviolett
Geschmack: mild süß bis sehr süß
gute Sorten: 'Atomic Red' (Frühsorte), 'Cosmic Purple' (Frühsorte), 'Nutri Red', 'Purple Dragon'

 

Möhren – Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Außer den üblichen Plagegeistern im Garten machen der Karotte vor allem zwei Arten von Schadbildern zu schaffen. Im Bereich der Viruskrankheiten sind hier vor allem die Möhrenscheckung und Möhrenrotblättrigkeit zu nennen. Die Schadbilder färben das Pflanzengrün der Karotte rötlichgelb und lassen das Gemüse kümmerlich wachsen.

Haben sich die Viruserkrankungen erst einmal an den Karotten zu schaffen gemacht, gilt es die Pflanzen so schnell wie möglich im Restmüll zu entsorgen. Eine Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln wäre theoretisch zwar möglich, doch ohne Bedenken verzehren lassen sich die Karotten dann nicht mehr.

Während Viren vornehmlich die Karottenpflanze befallen, hat es die Möhrenfliege auf das Wurzelgemüse selbst abgesehen. Gerne legen die Schädlinge ihre Eier in Wurzelnähe ab, sodass die Karotten den Larven später als Futterquelle dienen können. Markante Fraßgänge im Gemüse lassen dann meist nicht lange auf sich warten.

Allerdings können Sie den lästigen Insekten zuvor kommen, indem Sie Karotten in Mischkultur mit Lauch- oder Zwiebelgemüse kultivieren. Der Geruch dieser Gemüsearten wehrt Möhrenfliegen nämlich zuverlässig ab. Darüber hinaus ist es sinnvoll, Pflegemaßnahmen nicht bei Windstille durchzuführen, denn hier ist sind die Fliegen besonders aktiv und nimmt garantiert Witterung auf.

 

Fazit

Karottensalat, Karottensuppe, Karottensaft oder einfach roh genascht – die Mohrrübe lässt sich auf vielfältige Art vertilgen, und das nicht nur in orange. Von weiß über gelb und rot bis hin zu violett und schwarz stehen Ihnen in Sachen Karotten alle Farbwünsche offen. Zudem schlummert in der essbaren Pflanzenwurzel ein reicher Gehalt an Carotin, das im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt wird.

Selbst geschmacklich hat die Karotte einiges zu bieten, denn ihre Sorten bieten Ihnen die freie Auswahl zwischen süß, mild und würzig. Auch ist das Wurzelgemüse relativ pflegeleicht, wenn man das Beet vor der Aussaat sorgfältig optimiert. Neu aussäen sollten Sie Karotten im selben Beet aber nur alle drei Jahre, um den Boden nicht zu stark auszulaugen. Es ist also ein alljährlicher Standortwechsel von Nöten.

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