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Vollkornbrot, Brot, Rezept, Vollkorn

Rezept: Vollkornbrot

Vollkornbrot gilt nicht umsonst als eine der gesündesten Brotvarianten. Denn die meisten Nährstoffe von Getreide stecken in der Schale. Während der Mehlkörper primär aus Eiweiß und Stärke besteht, tummeln sich in der Getreideschale zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Grund genug, um Brot aus Vollkorn zu einem festen Bestandteil des täglichen Ernährungsplans zu machen. Am besten schmeckt das Brot dabei natürlich aus eigener Herstellung.

 

Vollkornbrot für eine gesunde Ernährung

Gemäß der Ernährungspyramide stellen Getreideprodukte und Saaten mit einem Anteil von 41 Prozent die Grundlage einer gesunden Ernährung dar. Neben Lebensmitteln wie Müsli und gesunden Snacks wie Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen sollte dabei vor allem Vollkorngebäck im Fokus des täglichen Ernährungsplans stehen. Vollkornbrot ist diesbezüglich aus vielerlei Gründen die beste Wahl.

 

Ernährungspyramide
Vollkornprodukte sind die Basis einer gesunden Ernährung

Schneller abnehmen mit Vollkornbrot

Vollkornbrot enthält im Gegensatz zu Süßgebäck mit Vollkorn keinen Zucker und ist deshalb mit nur 198 kcal pro 100 g besonders kalorienarm. Darüber hinaus ist das Brot dank ungeschälten Getreidekörnern als Zutat für Vollkornmehl auch besonders reich an Ballaststoffen. Diese regen die Verdauung an und machen zugleich auch schneller satt.

Wer gesund abnehmen möchte, sollte also unbedingt auf ausreichend Vollkornprodukte wie Brot aus Vollkorn in der Diät setzen. Idealerweise enthält das Brot neben Vollkornmehl auch gleich ein paar Saaten, die ebenfalls für eine schlanke Linie sorgen.

 

Wertvolle Nährstoffe in der Getreideschale

Vollkornprodukte sind eine kostbare pflanzliche Quelle für seltene Vitamine und Mineralstoffe. Diese werden bei raffiniertem Getreide leider mit der Schale entfernt. In Brot aus Vollkornmehl sind sie hingegen noch gut erhalten, wobei 100 g Vollkornbrot folgende Nährstoffe enthalten:

  • Chlorid: 499 mg
  • Calcium: 37 mg
  • Eisen: 2,3 mg
  • Fluorid: 37 μg
  • Iodid: 2,3 μg
  • Kalium: 291 mg
  • Magnesium: 55 mg
  • Mangan: 1,54 mg
  • Natrium: 527 mg
  • Phosphor: 201 mg
  • Schwefel: 64 mg
  • Zink: 1,53 mg
  • Vitamin: A: 5 μg
  • B-Vitamine: 3,09 mg
  • Vitamin E: 1,6 mg

 

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Die Nährwerte von 100 g Vollkornbrot entsprechen zwei Brotscheiben | © Das Grüne Archiv

Vollkornbrot selber backen

Vollkornbrot hat den Vorteil, dass es oftmals deutlich weniger lang aufgehen muss als herkömmliches Schwarzbrot oder Bauernbrot. Es ist also im Nu zubereitet und das mit nur wenigen Arbeitsschritten.

 

Zutaten:

  • 280 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Leinsamen, Quinoa oder Sesam
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Trockenhefe (oder ½ Hefewürfel)

 

Zubereitung:

Gebt das Mehl gemeinsam mit Salz, Sonnenblumenkernen, Leinsamen bzw. Quinoa oder Sesam und Trockenhefe in eine große Rührschüssel. Anschließend gießt Ihr das lauwarme Wasser hinzu und verknetet alles zu einem Vollkornteig.

Wer Würfelhefe verwendet, sollte diese vorab ins Wasser zerbröseln und darin auflösen.

Lasst den Teig etwa 30 Minuten zugedeckt ruhen und aufgehen. Danach bestäubt Ihr den Vollkornteig großzügig mit Mehl und formt ihn zu einem Brotlaib.

Setzt den Brotlaib im nächsten Schritt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und heizt den Ofen auf 160 bis 180 °C vor. Bis der Ofen heiß genug ist, könnt Ihr das Vollkornbrot noch mit Sonnenblumenkernen verzieren. Danach lass Ihr es erneut 15 Minuten ruhen.

 

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Passende Verzierung für das Vollkornbrot: Getreideähren aus Sonnenblumenkernen | © Das Grüne Archiv

Tipp: Feuchtet den Brotlaib vor dem Verzieren am besten etwas an, damit die Kerne besser daran haften. Auch ist es ratsam, das Vollkornbrot seitlich mit einem Brotschnitt zu versehen, damit es beim Backen nicht unkontrolliert aufplatzt.

Das Brot muss abschließend für ca. 45 Minuten backen. Sobald es etwas abgekühlt ist, kann es direkt frisch verzehrt werden. Am besten schmeckt das Vollkornbrot natürlich zu einer herzhaften Brotzeit. Und auch als Beilage zu Salat, Suppen und deftigen Gerichten eignet es sich wunderbar. Wer möchte, kann daraus auch eine kultige Brotsuppe zaubern.

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