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Rezept: Bloody Redcurrant Cheesecake

Während Varianten wie Strawberry Cheesecake oder Blueberry Cheesecake heutzutage Kultstatus genießen, fristet der Redcurrant Cheesecake eher ein Schattendasein. Doch gerade zu Halloween darf der Käsekuchen mit roten Johannisbeeren gerne mal im Rampenlicht stehen. Das kunstvolle Muster, das die roten Beeren nach dem Backen in die Käsecreme zaubern, hat nämlich etwas schaurig Schönes an sich.

 

Redcurrant Cheesecake – Blutspuren auf dem Käsekuchen

Rote Johannisbeeren sind in Sachen Beerenfrüchte etwas ganz besonderes. Sie gehören zu den zierlichsten Beeren überhaupt und beweisen dies neben ihrer Größe von gerade einmal 5 bis 10 mm auch durch ihre hauchzarte Beerenschale eindrucksvoll. Die dünne Schale platzt beim Backen relativ schnell auf, weshalb es nahezu unmöglich ist, rote Johannisbeeren unbeschadet aus dem Ofen zu holen.

Was für Rezepte, die auf besondere Beerenästhetik setzen, eher unzuträglich, ist für Halloween genau das Richtige. Denn sobald die roten Beerenperlen aufplatzen, hinterlassen sie bei geeigneter Anordnung auf der Käsecreme ein Muster, das stark an Blutstropfen oder auch einen roten Ausschlag erinnert.

Mit seiner schaurigen Kuchenoptik läuft Redcurrant Cheesecake anderen Käsekuchenrezpten zu Halloween also den Rang ab. Einzig der Blueberry Cheesecake kann es diesbezüglich mit dem Schockfaktor der roten Johannisbeeren aufnehmen, wenn man ihn denn in der Horrorküche richtig zubereitet.

 

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Schaurig schöne Kuchenmuster zu Halloween: Glubschaugen in Blueberry Cheesecake und Blutspritzer in Redcurrant Cheesecake | © Das Grüne Archiv

Redcurrant Cheesecake zubereiten

Da die kleinen Blutkapseln á la rote Johannisbeeren so klein sind, ist es bei der Zubereitung von Redcurrant Cheesecake wichtig, die Käsecreme nicht zu hoch auf dem Kuchenboden zu verteilen. Die Beeren sollten vereinzelt auf jeden Fall noch über die Cremedecke ragen, damit sich ein herrliches Muster aus Blutspritzern ergibt. Hier die Anleitung zum Kuchenrezept:

 

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 350 g Schmand
  • 275 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 50 g Sahne
  • 3 Eier
  • 1 Tasse Johannisbeeren
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Vanille)
  • 1 Zitrone
  • 1 Prise Salz

 

Zubereitung:

Macht Euch als erstes an den Kuchenboden. Hierfür mischt Ihr zunächst die weiche Butter und 100 g Zucker zusammen und schlagt beides mit dem Küchenquirl flockig auf. Danach werden zwei Eier untergemischt, ehe Ihr das Ganze mit Mehl und einer Prise Salz zu einem glatten Mürbeteig verknetet.

Formt den Teig zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Im Anschluss gebt ihr die Kugel auf eine bemehlte Unterlage und rollt ihn zu einem rundlichen Teigfladen aus. Dieser kommt nun in eine Pieform. Alternativ könnt Ihr auch eine Springform nutzen.

 

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Bevor es an die blutige Ouvertüre geht: erst den Kuchenteig backen | © Das Grüne Archiv

Arbeitet in der Form einen ausreichend dicken Kuchenrand mit einer Dicke von ca. 2 cm aus. Danach darf der Kuchenteig im vorgeheizten Backofen bei 180 °C für ca. 25 Minuten ausbacken, bis er goldgelb ist.

Unterdes bereitet Ihr die Käsecreme zu. Mischt hierfür einfach das letzte Ei, den restlichen Zucker, Schmand, Sahne, Puddingpulver und den Abrieb einer Zitrone in einer Schüssel oder einem Messbecher zusammen. Schlagt die Masse mit dem Quirl auf höchster Stufe einigermaßen fest, bevor ihr sie auf dem gebackenen Kuchenteig verteilt.

 

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Rote Blutperlen in der Käsecreme | © Das Grüne Archiv

Im letzten Schritt streut Ihr die gewaschenen Johannisbeeren über den Redcurrant Cheesecake, sodass einige noch aus der Käsecreme ragen. Gebt den Kuchen für weitere 25 Minuten in den Ofen. Für eine helle Kuchendecke solltet Ihr die Temperatur auf 100 °C herunterdrehen. Dann muss der Kuchen aber auch länger backen und zwar für etwa 2 Stunden.

Tipp: Der blutige Johannisbeer-Käsekuchen schmeckt am besten mit Vanilleeis oder Schlagsahne. 

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