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Waldmeister (Maikraut) – Inhaltsstoffe, Wirkung und Kultur

Echter Waldmeister (Galium odoratum) ist auch als Maikraut bekannt, weil seine filigranen weißen Blüten im Monat Mai erstmals austreiben. Dementsprechend wird er zu zahlreichen Maifeierlichkeiten als Festtagskraut verwendet, etwa zur Herstellung der berühmten Maibowle am 1. Mai. Auch die als grüner Wackelpudding bekannte Götterspeise ist ein wahres Waldmeiser-Kultrezept. Dabei haben Waldmeister Kräuter noch ganz andere Vorzüge und sind nicht nur als aromatische Küchenkräuter interessant.

Übrigens: Die knallig grüne Farbe von Maibowle, Götterspeise und Co. stammt häufig von künstlichen Farbstoffen. Traditionsrezepte haben einen wesentlich weicheren Grünton, der ausschließlich über das Blattgrün des Waldmeisters zustande kommt.

 

Waldmeister als Kräuter- und Zauberpflanze

Die Geschichte des Waldmeisters ist voller Magie und Mysterien. Schon die Herkunft seines Namens gibt der Wissenschaft dabei einige Rätsel auf. Einige führen die deutsche Bezeichnung der Galium odoratum Kräuter als Waldmeister auf die meisterliche Heilwirkung der vornehmlich im Wald wachsenden Pflanzen zurück führen.

Gerade der französische Name für Galium odoratum deutet jedoch auf wesentlich spirituellere Bezugsquellen hin. In Frankreich heißen Waldmeister Kräuter nämlich reine des bois, was übersetzt Königin der Wälder bedeutet. Der Pflanzenname leitet sich vom Lateinischen martisylva für „Waldmutter“ ab. Das geschlechtliche Wechselspiel des Pflanzennamens deutet dabei auf einen speziell mit der Funktion von Waldmeisterkraut als Maikraut verbundenen Volksglauben hin.

Im keltischen Glauben findet in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai nämlich das Beltane Fest statt, das die alljährliche Waldhochzeit der großen Muttergöttin mit ihrem Gemahl, dem Grünen Mann feiert. Besagter Grüner Mann gilt auch als Waldgott und Hüter des Waldes, weshalb das Waldmeisterkraut ihm zu Ehren als Zutat in zahlreichen Festtagsbräuchen und Festrezepten wie dem Mai-Wein oder der Maibowle eine essenzielle Rolle spielt.

 

Maibowle, Maiwein, Rezept für Maibowle, Waldmeister
Ohne Waldmeister undenkbar: der Mai-Wein | © Das Grüne Archiv

Das Heilkraut der Druiden

Der Grüne Mann ist ein göttlicher Gelehrter und Heiler. Er gilt den Druiden als oberste Gottheit und sein Waldmeisterkraut ist Bestandteil traditioneller Rezepturen wie der Druidensuppe oder Druidenschnaps. Und tatsächlich besitzen Waldmeisterpflanzen einige ungeahnte Heilkräfte.

So wird die schmerzlindernde und krampflösende Wirkung von Galium odoratum beispielsweise in der Frauenheilkunde hochgeschätzt, wo ein Tee aus Waldmeister Kräutern gegen Menstruationsbeschwerden Verwendung findet. Als Bestandteil des sogenannten Mariae Bettstrohs soll er im außerdem eine das Wohlbefinden von Mutter und Kind fördernde Bettunterlage für Wöchnerinnen bilden.

Auch Nervenbeschwerden wie Migräne, Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit sowie innerer Unruhe und depressiven Verstimmungen wirkt Galium odoratum erfolgreich entgegen. Insgesamt soll die beruhigende, blutreinigende, gefäßstärkende, sekretfördernde, stimmungsaufhellende und schweißtreibende Wirkung von Waldmeister bei folgenden Gesundheitsbeschwerden helfen:

  • Frauenleiden
    z.B. Menstruationsbeschwerden, PMS und Unterleibsschmerzen
  • Harnwegsbeschwerden
    z.B. Blasensteine und Harnwegsinfekt
  • Hautbeschwerden
    z.B. Ekzeme, Furunkel oder gestörte Wundheilung
  • Herz- und Gefäßleiden
    z.B. Herzschwäche, Ödeme und Venenschwäche
  • Nervenleiden
    z.B. Depression, Kopfschmerzen, Migräne, Unruhe und Schlaflosigkeit

 

Wissenswertes: Waldmeister Rezepte wie der Mai-Wein wurden früher in Klöstern als medizinische Tränke zur Stärkung von Herz und Leber ausgeschenkt. Grundlage für diese Anwendung waren vor allem Aufzeichnungen des Lonicerus, der Galium odoratum als vorzügliches Lebermittel rühmte.

 

Maibowle, Maiwein, Rezept für Maibowle, Waldmeister

Inhaltsstoffe von Galium odoratum

Die heilsame Wirkung von Waldmeisterkraut kommt nicht von Ungefähr. Die Pflanze vereint nämlich einige wertvolle Inhaltsstoffe in sich, darunter

  • Asperuloside
  • Bitterstoffe
  • Cumarin
  • Gerbstoffe
  • Rubichlorsäure

Bei Asperulosiden handelt es sich um ein sogenanntes Irioidglykoside, die neben Rötegewächsen wie dem Waldmeister auch in Schafgarbe und Baldrian vorkommt. Verschiedene Studien bestätigen die antioxidative, antivirale, blutdrucksenkende und entzündungshemmende Wirkung von Asperulosiden. Darüber hinaus sollen die Irioidglykoside sogar Übergewicht entgegenwirken, indem sie den Zuwachs von weißem Fettgewebe hemmen.

Ganz ähnliche Eigenschaften besitzt auch das Saponin Rubichlorsäure, das zudem auch eine hautreinigende Wirkung aufweist. Die Gerb- und Bitterstoffe im Waldmeister sorgen wiederum für einen verdauungsfördernden, stoffwechselreinigenden und desinfizierenden Effekt des Krautes.

Für den markanten, herb-süßlichen Geschmack von Maikraut ist wiederum das pflanzeneigene Cumarin verantwortlich. Dass das Waldmeister-Aroma dabei etwas an Zimt erinnert, kommt nicht von Ungefähr, ist Cumarin doch auch in der Zimtpflanze reichlich enthalten. Die unvergleichliche Cumarin-Note ist ausschlaggebend für den wissenschaftlichen Namen der Pflanze, Galium odoratum, der sich aus dem Lateinischen mit „Wohlriechendes Labkraut“ übersetzen lässt.

Vorsicht, Nebenwirkungen: Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei Waldmeister um ein sehr intensives Kraut handelt. Er sollte deshalb nur wohldosiert eingenommen werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Insbesondere eine Überdosierung von Cumarin kann hier Schwindel, Übelkeit und im schlimmsten Fall sogar Nervenlähmungen verursachen.

 

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Trotz aromatischem Kraut und heilsamen Kräften: Waldmeister bitte nur in Maßen genießen | © Das Grüne Archiv

Waldmeister pflanzen – Standort und Pflanzablauf

Echter Waldmeister oder Wohlriechendes Labkraut ist in ganz Europa heimisch und gehört zur Gattung der Labkräuter aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Wie der Name bereits vermuten lässt gedeiht wilder Waldmeister vorzugsweise im Wald, wo er mit seinen kriechenden Pflanzenruten grüne Teppiche auf dem Waldboden ausbildet.

Bevorzugt werden vom Waldmeisterkraut in freier Natur schattige Buchenwälder und hier speziell Rotbuchen- und Hainbuchenwälder. Eine besondere Waldform ist in diesem Zusammenhang der Waldmeister-Buchenwald, der sich maßgeblich auf lehmigen und basischen Böden entwickelt. Und auch bei der Kultur von Waldmeister im Garten werden Lehmböden mit saurem bis basischem pH-Wert von 4,5 bis 7 Punkten bevorzugt. Des Weiteren sollte das Substrat kalkarm, humos und stets frisch-feucht sein.

Alternativ zur Freilandpflanzung im Garten ist auch eine Kultur von Waldmeister im Topf (z.B. für die Terrasse oder den Balkon) denkbar. Hierzu kann man entweder Jungpflanzen des Maikrauts nutzen oder Samen des Waldmeisters direkt in die Töpfe säen. Dabei ist Waldmeister vollständig winterhart und verträgt Temperaturen bis -29 °C.

Pflanztipp für Maikraut

Dank seinem kriechenden Wuchs eignet sich der 5 bis 30 cm hohe Waldmeister als Bodendecker hervorragend zur Unterpflanzung von Bäumen oder größeren Sträuchern. Sie schützen den Waldmeister wie im Wald vor direkter Sonneneinstrahlung.

Im Kräutergarten kann feuchtigkeitsliebender Waldmeister die Kräuterspirale im unteren Bereich der Wasserzone bevölkern. Da Waldmeister außerdem eine Schattenpflanze ist, gedeiht er gerade im Schattengarten, Waldgarten oder an lichtarmen Gartenstandorten hervorragend, an denen sonst nichts wachsen will.

Einzelheiten zum Standort für Waldmeister:

  • Waldmeister ist Schattenpflanze
  • für Waldmeister im Garten daher an lichtarme Standorte wählen
  • schattige Topfstandorte auch für Waldmeister am Balkon
  • Substrat sollte kalkarm, frisch-feucht, humos und lehmig sein
  • pH-Wert des Bodens: sauer bis basisch, zwischen 4,5 und 7
  • schöne Pflanzidee ist Waldmeister für die Kräuterspirale
  • als Bodendecker Waldmeister bspw. zur Unterpflanzung nutzen
  • Waldmeister Pflanze ist winterhart und benötigt keinen Winterschutz

 

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Waldmeister ist ein idealer Bodendecker | © Das Grüne Archiv

Aussaat des Waldmeisters

Wer Waldmeistersamen kaufen möchte, dem seien vor allem Kräutersämereien empfohlen. Es ist wichtig, die Samen anschließend direkt am finalen Standort auszusäen, da das Maikraut standorttreu ist und nur ungern umzieht. Bei der Aussaat gehen sie am besten wie folgt vor:

1. Schritt – Aussaattermin wählen: Da die Samen des Waldmeisters Kaltkeimer sind, müssen sie im Winter ausgebracht werden. Ideal ist daher ein Aussaattermin zwischen Ende November und Dezember.

2. Schritt – Boden vorbereiten: Die Aussaat von Waldmeistersamen erfolgt am besten in Anzucht- oder Kräutererde. Auf diese Weise ersparen Sie sich eine mühevolle Bodenoptimierung. Ziehen Sie Saatrillen im Abstand von 30 cm vor, denn so breit werden die Waldmeister Pflanzen später ungefähr.

3. Schritt – Waldmeistersamen säen: Die Saattiefe für Samen des Waldmeisters beträgt 0,5 cm. Bedecken Sie das Saatgut nach der Ausbringung nur dünn mit Erde und stellen Sie sicher, dass die Samen nach der Aussaat gut vor eisigem Schmelzwasser und extremer Witterung geschützt sind. Ungeachtet dessen muss die Saat bis zur Keimung gleichmäßig feucht gehalten und ausreichendem Kältereiz ausgesetzt werden.

 

Waldmeister als Jungpflanze ausbringen

Den Waldmeister als Jungpflanze finden Sie in fast jedem gut sortierten Pflanzenhandel. Auch im Wald gesammelte Ausläufer des Maikrauts lassen sich problemlos einpflanzen, ist die Pflanze doch ähnlich wuchsfreudig wie Pfefferminze und bildet ähnlich lange Ruten aus.

Im Gegensatz zu Waldmeistersamen werden Jungpflanzen des Waldmeisters im Frühjahr, etwa zwischen März und April ausgepflanzt. Mit etwas Glück und guter Pflege blühen die Jungpflanzen dann auch schon pünktlich im Mai.

Lockern Sie bei gekauften Exemplaren den Wurzelballen des Maikrauts gut auf und verwenden Sie nicht mehr als als 10 Pflanzen pro Quadratmeter, damit sich die Stauden gut entwickeln können. Der Pflanzabstand beträgt auch hier 30 cm.

Kurzschritte zur Aussaat und Pflanzung:

  • Aussaattermin für Waldmeister: Samen zwischen November und Dezember säen
  • Pflanztermin für Waldmeister: Jungpflanzen zwischen März und April pflanzen
  • Als Substrat Anzucht- oder Kräutererde verwenden
  • Waldmeistersamen bei Aussaat nur dünn mit Erde bedecken
  • Saattiefe: 0,5 cm
  • Pflanzabstand / Abstand für Saatrillen: 30 cm
  • Saatgut vor extremer Witterung schützen
  • Kältereiz muss dennoch gegeben sein
  • Saatgut trotz Kälte stets leicht feucht halten

 

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Blütenknospe des Echten Waldmeisters | © Das Grüne Archiv

Waldmeister gießen und düngen

Bei passenden Standortbedingungen ist der Bodendecker Waldmeister eine sehr genügsame Pflanze und äußerst pflegeleicht. Gegossen wird immer dann, wenn der Oberboden trocken erscheint. Das gilt insbesondere für heiße Sommermonate und anhaltende Trockenphasen. Verwenden Sie zum Gießen bitte nur Regenwasser oder abgestandenes Leitungs- oder Mineralwasser, um die kalkscheue Pflanze nicht zu verschrecken.

Eine zusätzliche Düngung ist bei Waldmeister im Garten nicht notwendig. Bei Waldmeister im Topf könnten gelegentliche Nährstoffgaben aber relevant werden, da sich die Nährstoffe in Topferde deutlich schneller aufbrauchen. Wer Waldmeister als Kräuter verwenden möchte, sollte hier ausschließlich organischen Dünger, etwa aus Brennnesseljauche verwenden. Die sorgt auch gleich dafür, dass der Boden leicht sauer bleibt.

Kurztipps zum Gießen und Düngen:

  • Galium odoratum stets feucht halten
  • im Sommer und in Trockenphasen öfter gießen
  • zur Bewässerung nur kalkfreies Wasser verwenden
  • Düngung bei Waldmeister im Garten unnötig
  • Topfkulturen evtl. gelegentlich mit Nährstoffen versorgen
  • Brennnesseljauche erhält hier einen sauren Boden-pH-Wert

 

Waldmeister schneiden und vermehren

Es handelt sich bei Galium odoratum um eine äußerst wuchsfreudige Pflanze, die Beetnachbarn mit ihren langen Ruten mitunter durchaus Konkurrenz macht. Aus diesem Grund sollte man zu ausladende Ausläufer bei Bedarf einkürzen. Die Ausläufer lassen sich anschließend auch zur Vermehrung der Pflanze nutzen.

Alternativ dazu ist bei älteren Pflanzen auch eine Vermehrung durch Wurzelteilung möglich. Graben Sie die Waldmeisterpflanzen hierzu im Frühling oder Herbst aus und Teilen Sie den Wurzelballen mit einem scharfen Messer in zwei gleichgroße Stücke. Diese können im Anschluss direkt wieder zurück ins Freiland oder den Topf gesetzt werden.

Kurztipps zum Schneiden und Vermehren:

  • Wuchsfreudigkeit des Maikrauts durch Rutenschnitt eindämmen
  • Ausläufer bei Bedarf zur Vermehrung nutzen
  • alternativ Galium odoratum durch Wurzelteilung vermehren
  • Teilung entweder im Frühling oder Herbst durchführen

 

Ernte des Waldmeisters

Waldmeister blüht wie bereits erwähnt im Mai und zeigt dann seine wunderschönen, zierlichen Sternblüten. Jungpflanzen sollten hier im ersten Standjahr noch nicht geerntet werden, um eine störungsfreie Standortetablierung zu garantieren. Ältere Pflanzen dürfen Sie hingegen bedenkenlos abernten.

Die Waldmeister Kräuter können sie anschließend entweder frisch oder getrocknet für Rezepte wie Mai-Bowle, Götterspeise oder Waldmeister-Tee verwenden. Getrockneter Waldmeister ist diesbezüglich sogar etwas aromatischer als frischer, da sich in den getrockneten Blättern das Cumarin vermehrt abspaltet.

 

Gibt es verschiedene Sorten von Galium odoratum?

Beim Waldmeister handelt es sich um eine Wildart des Labkrautes, die im Gegensatz zu vielen anderen Kulturpflanzen nicht überzüchtet ist. Demzufolge gibt es auch keine Zuchtsorten. Allerdings existiert ein sogenannter Orientalischer Waldmeister (Asperula orientalis). Anders als Galium odoratum blüht dieser Waldmeister blau bis blauviolett oder fliederfarben und ist deshalb auch als Blauer Waldmeister bekannt.

 

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Orientalischer Waldmeister (Asperula orientalis) | © Das Grüne Archiv

Auch Echter Waldmeister wurde früher zur Gattung Asperula gezählt, welche namensgebend für den wichtigsten Inhaltsstoff der beiden Rötegewächse, die Asperuloside ist. Der Erstbeschreiber des Waldmeisters war der berühmte schwedischer Botanike Carl von Linné, welcher das Kraut in seinem Pflanzenlexikon Species Plantarum von 1753 noch als Asperula odorata beschrieb. Erst 1771 ordnete der italienische Naturforscher Giovanni Antonio Scopoli nachträglich in die Gattung Galium ein, was bis heute die offiziell anerkannte taxonomische Zuordnung ist.

 

Waldmeister – Krankheiten und Schädlinge

Eigentlich ist Waldmeister äußerst robust und wird nicht von vielen Schadbildern befallen. Bei schlechter Belüftung oder falscher Pflege treten an Galium odoratum jedoch vermehrt Blattläuse und Pilzkrankheiten wie Falscher Mehltau auf.

Von Pilzkrankheiten befallene Pflanzenteile sollten umgehend entfernt und im Restmüll entsorgt werden. Eine Verbesserung der Belüftung und des Feuchtigkeitshaustales können den Waldmeister anschließend wieder stärken und die Schadbilder vertreiben.

Bei einem Befall mit Blattläusen empfiehlt sich hingegen das Besprühen mit Brennnesselsud und Essig-Öl-Wasser. Auch der Einsatz von Nützlingen wie Marienkäfern oder Florfliegen kann Abhilfe schaffen.

 

Fazit

Waldmeister ist eine dem Waldgott geweihte Kräuterpflanze mit einer wahrhaft meisterlichen Heilwirkung unter den Waldgewächsen. Von Nerven- über Organ- bis hin zu Frauenleiden kuriert er eine Fülle an Gesundheitsbeschwerden und besitzt dabei auch noch eine unglaublich aromatische Note. Diese lässt sich für eine Reihe an Rezepten nutzen und machen Galium odoratum neben einem Heilkraut auch zu einer exquisiten Duftpflanze.

Bei der Kultur von Waldmeister im Garten oder Topf ist dabei nicht viel zu beachten. Denn der Meister des Waldes ist sehr genügsam und gedeiht am besten, wenn man ihn wie an seinen Waldstandorten in Ruhe und vor allem im Schatten vor sich hin sprießen lässt. Lediglich eine gute Wasserzufuhr und niedrige pH-Werte sollten Sie für Galium odoratum sicherstellen, denn die Pflanze liebt feuchte wie saure Standorte.

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