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Gesichtsmaske selber machen – Die 7 besten Rezepte

Die Herstellung von Gesichtsmasken erlaubt in Sachen DIY-Kosmetik besonders viel kreative Freiheit. Außerdem kann man viele Masken aus einfachen Küchenzutaten ganz leicht selber zaubern. Doch was können die einzelnen Zutaten wirklich und welche Rolle spielt der Hauttyp bei der Zutatenwahl, wenn man eine Gesichtsmaske selber machen möchte? Ein paar Anregungen und Tipps.

 

Pflegewirkung von Gesichtsmasken

Für eine umfassende und natürliche Gesichtspflege sind Gesichtsmasken eine wahre Bereicherung. Durch ihre ausgewählten Inhaltsstoffe versprechen die Masken eine besondere Intensivpflege für die Gesichtshaut. Dabei verbleibt eine Gesichtsmaske in der Regel etwas länger im Gesicht, damit die Wirkstoffe auch gut in die Haut einziehen können.

 

Gesichtsmasken als Teil der Gesichtspflege

Neben speziellen Pflegeprogrammen wie dem Skin Cycling oder Gesichtspeeling gehört die regelmäßige Anwendung von Gesichtsmasken zu den wichtigsten Beauty-Routinen in der Gesichtspflege. Zwar wird sie im Unterschied zu vielen anderen Gesichtspflegeprodukten nicht täglich angewendet, doch wer seiner Gesichtshaut etwas Gutes tun möchte, trägt zumindest einmal pro Woche eine Maske auf.

Hauptaufgabe von Gesichtsmasken ist es dabei, die Haut nach den Strapazen des Alltags mit zusätzlichen Nährstoffen und Feuchtigkeit zu versorgen, aber auch zu reinigen. Diesbezüglich sei erwähnt, dass die exakte Pflegewirkung je nach Maskenrezeptur variieren kann.

Während sich die Wirkung einiger Masken auf die Feuchtigkeitsversorgung der Haut konzentriert, sind andere mit einer Extraportion Mineralien und Vitaminen für die Haut angereichert. Einige Gesichtsmasken besitzen dank ausgewählter Zutaten zudem einen außergewöhnlichen Reinigungseffekt.

 

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Der Klassiker unter den Gesichtsmasken: Quark-Maske mit Gurkenscheiben reinigt die Haut und wirkt zeitgleich auch feuchtigkeitsspendend. | © Das Grüne Archiv

Hauttyp und Hautgesundheit entscheiden über Wahl der Gesichtsmaske

Welche Maske die richtige ist, hängt wie so oft in der Hautpflege von dem individuellen Hauttyp ab. Während es für Personen mit normaler Haut hier nicht allzu viel zu beachten gibt, müssen Menschen mit besonderer Hautbeschaffenheit oder vorliegenden Hautbeschwerden bei der Auswahl etwas vorsichtiger sein. Ein paar Orientierungshilfen:

  • sensible Haut: Ein sensibles Hautbild liegt vor, wenn die Haut leicht zu Irritationen neigt oder Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis vorliegen. Hier müssen besonders schonende Gesichtsmasken zum Einsatz kommen, die im Idealfall auch medizinische Inhaltsstoffe zur Linderung von Beschwerden enthalten.
  • trockene Haut: Sensible und trockene Haut gehen oft Hand in Hand. Klassische Symptome dieses Hautbilds sind Juckreiz, Hautirritationen, Schuppenbildung und spröde bis rissige Haut. Feuchtigkeitsspendende und rückfettende Inhaltsstoffe in der Gesichtsmaske sowie Zusätze, die das Hautbild beruhigen, sind hier besonders wichtig.
  • fettige Haut: Fettige Haut tritt häufig in Kombination mit Hautunreinheiten auf. Eine übermäßige Talgproduktion sorgt bei diesem Hautbild gerne für verstopfte Hautporen, die sich dann gerade im Gesicht in Form von Pickeln oder Akne äußern. Besonders wichtig für passende Gesichtsmasken sind deshalb reinigende Zusätze und Inhaltsstoffe, die dazu in der Lage sind, die Talgproduktion der Haut zu regulieren.
  • Mischhaut: Geeignete Pflegeprodukte für Mischhaut zu finden, wird von Betroffenen oft als kniffelig empfunden. Es handelt sich bei diesem Hauttyp um eine Mischung aus trockener bzw. sensibler und fettiger Haut, weshalb entsprechende Gesichtsmasken eine ausgewogene Balance im Hautstoffwechsel herstellen sollten.
  • reife Haut: Reife Haut hat bekanntlich ganz besondere Bedürfnisse, wobei es zur Vorbeugung gegen Falten vor allem auf eine gute Feuchtigkeitsversorgung der Haut ankommt. Daneben gibt es auch einige hautstraffende Essenzen, die sich bei reifer Haut für eine Gesichtsmaske anbieten.

 

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Nährstoffreiche und hautstärkende Fruchtextrakte sind ein echter Geheimtipp für hochwertige DIY-Gesichtsmasken | © Das Grüne Archiv

Anwendung und Einwirkzeit für Gesichtsmasken

Gesichtsmasken sind in der Regel breiige Pasten und werden entweder mit dem Pinsel, Spatel oder einfach mit der Hand auf das Gesicht aufgetragen. Die Einwirkzeit richtet sich dann nach der Inhaltsstoffzusammensetzung.

Milde Gesichtsmasken (z.B. aus Heilerde oder Joghurt) dürfen problemlos bis zu 60 Minuten auf dem Gesicht verbleiben. Sind dagegen sehr intensiv wirkende Zusätze wie Salz mit im Spiel, sollte man die Einwirkzeit etwas herunter setzen. Hier reichen 15 bis 30 Minuten aus.

Tipp: Mit warmem Wasser lassen sich Gesichtsmasken am besten von der Haut lösen. Manchmal kann auch ein Waschlappen helfen, die Maskenrückstände vollständig zu entfernen. Nach dem Abwaschen der Maske ist es dann vor allem bei porentief reinigenden und leicht austrocknenden Zusätzen empfehlenswert, die Haut mit Gesichtsöl oder einer feuchtigkeitsspendenden Gesichtscreme einzucreme.

 

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Eine Feuchtigkeitscreme zur Nachbehandlung pflegt die Haut nach Anwendung einer Gesichtsmaske optimal. | © Das Grüne Archiv

Geeignete Zutaten für DIY-Gesichtsmasken

Die Quarkmaske als klassische Gesichtsmaske kennt wohl jeder. Obligatorisch sind hier meist auch ein paar Gurkenscheiben im weiß mit Quark beschmierten Gesicht. Dabei verdeutlicht der Gesichtsmasken-Klassiker auf simple, aber eindrucksvolle Weise, dass es bei der Zutatenwahl häufig um die besonderen Eigenschaften von Mineral- und Pflanzenstoffen geht.

 

Feuchtigkeitsspendende und hautreinigende Essenzen

Zutaten zur Hautreinigung sollten nicht nur Schmutz entfernen, sondern im Idealfall auch überschüssiges Fett von der Haut tilgen und antibakteriell bzw. antimikrobiell wirken. Ein echtes Zutaten-Highlight ist hier Aktivkohle, auch bekannt als Charcoal. Entsprechende Masken fallen durch ihre markante, tiefschwarze Farbe auf und sind dafür bekannt, die Gesichtshaut porentief zu reinigen.

Weil sie die Hautporen öffnet und so deren Entleerung erleichtert, eignet sich Aktivkohle hervorragend für eine hautreinigende Gesichtsmaske gegen Pickel und Akne. Darüber hinaus hat die feinkörnige Aktivkohle auch einen ausgezeichneten Peeling-Effekt auf die Haut, der abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt.

 

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Inwischen eine echte Kult-Zutat für reinigende Gesichtsmasken: Aktivkohle | © Das Grüne Archiv

Es gibt noch einige andere Pflegezutaten für die Gesichtshaut mit Reinigungseffekt. Dazu gehören unter anderem Kamille, Hamamelis, Rosenwasser und Zitronensäure. Sie entfernen zuverlässig überschüssige Fettrückstände und sorgen damit für ein reineres Hautbild. Rosenwasser kann man dabei entweder aus Wasser und ein paar Tropfen Rosenöl herstellen oder aber ein paar Rosenblüten vorab in Wasser einlegen.

Als feuchtigkeitsspendende Zutaten dürfen zudem Zusätze wie Aloe-vera-Gel oder Gurken nicht fehlen. Bei Gurken muss man sich diesbezüglich nicht auf Gurkenscheiben beschränken, die man nach dem Auftragen auf die Maske legt. Man kann auch Gurkenextrakt als Direktzutat mit in die Maske geben. Dazu raspelt man die Gurke einfach fein und filtert dann den wasserreichen Gurkensaft ab.

Wie aufgezeigt, hat man bei feuchtigkeitsspendenden und hautreinigenden Zusätzen für die Gesichtsmaske eine umfangreiche Auswahl. Hier noch einmal die wichtigsten Zutaten im Überblick:

  • Aktivkohle (Charcoal)
  • Aloe vera
  • Brennnessel
  • Gurken
  • Grüner Tee
  • Hamamelis
  • Kamille
  • Kartoffeln
  • Matcha
  • Quark
  • Rosenwasser
  • Tomaten
  • Totes-Meer-Salz
  • Zitronensäure
  • Zwiebel

 

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Dürfen als feuchtigkeitsspendende Maskenzusätze mit Reinigungseffekt ebenfalls nicht fehlen: Aloe-vera-Gel und Zitrone. | © Das Grüne Archiv

Nährstoffreiche und revitalisierende Extrakte

Um nährstoffreiche Zutaten für die Gesichtsmaske zu finden, taucht man am besten in die Welt der natürlichen Mineralstoffe zur Hautpflege ein. Abgesehen von mineralhaltiger Heilerde oder Tonerde sind hier auch Mineralsalze, Algenpulver und Spurenelemente wie Kieselerde eine gute Wahl.

Unter den Mineralsalzen bieten sich insbesondere Totes-Meer-Salz, Himalayasalz oder, wer es etwas exklusiver mag, Blaues Salz an. Ähnlich wie Heil- bzw. Tonerde enthalten diese Heilsalze einige der wichtigsten Mineralstoffe für die Haut, darunter Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium und Zink. Auch Kieselsäure, die als zellregeneratives und revitalisierendes Spurenelement für die Haut besonders wertvoll ist, findet sich in zahlreichen Heilsalzen.

Salz besitzt grundsätzlich einen desinfizierenden Charakter und kann fettige Haut gut regulieren. Zudem verleihen die Salze der Gesichtsmaske auch gleich einen hervorragenden Peeling-Effekt, der die Hautreinigung unterstützt und abgestorbene Hautzellen zuverlässig entfernt.

 

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Ein super schnelles Rezept für reinigende Peeling-Maske: Gurken-Salz-Maske

Bei Algenpulver sollte man mit Blick auf Gesichtsmasken vor allem auf Chlorella setzen. Die Grünalge ist neben Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Kupfer und Zink auch reich an hautstraffenden Fettsäuren und Vitaminen wie Vitamin A und E. Zudem fördert das Chlorophyll in Chlorella die Durchblutung der Haut, weshalb die Alge ähnlich wie Meersalz in der Hydrotherapie gerne für Detox-, Entgiftungs- und Anti-Aging-Masken genutzt wird.

Apropos Anti-Aging: Retinolöl und Hagebuttenöl sind für Gesichtsmasken mit Anti-Aging-Qualitäten ein echter Geheimtipp. Weitere nährstoffreiche und zellregenerativen Zusätze für Gesichtsmasken sind Gerstengras, vitaminreiche Fruchtextrakte wie die von Passionsfrucht oder Granatapfel und natürlich der allseits beliebe Quark. Letzterer spendet der Haut vor allem zellstärkende Proteine.

 

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Granatapfel gilt als hochwertiger Anti-Aging-Wirkstoff und enthält zudem zahlreiche antioxidative Wirkstoffe, die wie geschaffen für eine Detox-Gesichtsmaske sind | © Das Grüne Archiv

Entzündungshemmende und reizlindernde Zusätze

Für sensible und chronisch irritierte Haut, die unter Akne, Juckreiz und Entzündungen leidet, sind allen voran reizlindernde Zutaten in der Gesichtsmaske wichtig. Pflanzliche Schleimstoffe sind diesbezüglich ein guter Tipp im Bereich der entzündungshemmenden Zusätze. Sie legen sich wie ein beruhigender und kühlender Film auf die Haut und lindern dabei Hautirritationen hervorragend.

Entsprechende schleimstoffhaltige Zusätze, die sich für eine Gesichtsmaske anbieten, sind unter anderem Haferflocken bzw. Hafermilch, Flohsamen und Leinsamen. Eine hervorragende entzündungshemmende Wirkung auf die Haut hat zudem Honig, der gerne in Kombination mit kühlendem Quark oder Joghurt zum Einsatz kommt.

Ebenfalls sehr zu empfehlen sind bei irritierter Haut entzündungshemmende und reizlindernde Kräuterzusätze wie die der Schwertlilie, Schafgarbe, RingelblumeNachtkerze oder des Lavendels. Man kann sie in Form von abgekühltem Kräutertee zusetzen, wobei dieser nur eine kurze Ziehzeit haben sollte, um hitzeempfindliche Wirkstoffe nicht zu zerstören. Ein echter Geheimtipp für entzündungshemmende Gesichtsmasken bei Akne und Co. ist außerdem die Zwiebel.

 

Leinsamen, Leinsamengel
Ein entzündungshemmender und die Haut beruhigender Maskenzusatz, der häufig unterschätzt wird: Leinsamengel | © Das Grüne Archiv

Gesichtsmaske selber machen – Die schönsten Rezepte

Nachstehend findet Ihr einige der schönsten Rezepte für DIY-Gesichtsmasken. Hier ist für jeden Hauttyp etwas mit dabei und viele Zutaten finden sich in jeder Küche.

 

Cleansing Cucumber-Citrus-Mask

Die Cleansing Cucumber-Citrus-Mask eignet sich für jeden Hauttyp, ist aber gerade für fettige Haut und Mischhaut eine besondere Empfehlung. Sie setzt auf den Reinigungseffekt von Gurkenextrakt und Zitronensäure. Quark oder Joghurt wirken ergänzend zellstärkend auf die Haut.

 

Zutaten:

  • 125 g Quark oder 1 Becher Naturjoghurt
  • ¼ Gurke
  • 1 EL Zitronensäure

 

Zubereitung:

Wascht eine Viertel Gurke und raspelt sie fein in eine Schüssel. Ihr könnt entweder die wasserreichen Gurkenraspeln im Ganzen verwenden oder die Raspeln filtern und nur das Gurkenextrakt nutzen. Vermischt die Gurkenmasse bzw. das Gurkenextrakt mit 125 g Quark oder Joghurt sowie 1 EL Zitronensäure. Wer Quark verwendet, erhält eine etwas festere Gesichtsmaske.

 

Gurke, Gurken, Gurkenextrakt
Der Klassiker unter den Gesichtsmasken mal anders: Anstatt Quarkmasken mit Gurkenscheiben zu belegen, kann man die wasserreiche Gurke auch mal raspeln und ihre feuchtigkeitsspendenden Essenzen so noch besser nutzen | © Das Grüne Archiv

Schwarze Aktivkohlemaske mit Aloe vera und Heilerde

Diese Maske mit Aktivkohle reinigt die Haut porentief und spendet dank Aloe-vera-Gel als Zutat zudem auch gut Feuchtigkeit. Um den Peeling-Effekt der Aktivkohle und die Nährstoffversorgung für die Haut weiter zu verbessern, fügen wir außerdem etwas Heilerde hinzu.

 

Zutaten:

  • 2 EL Aktivkohle oder 4 aufgelöste Kohletabletten
  • 2 EL Heilerde bzw. Tonerde
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Kokosöl oder Mandelöl
  • 1 mittelgroßes Blatt Aloe vera

 

Zubereitung:

Schneidet das Blatt der Aloe vera auf und kratzt das Gel mit einem Löffel heraus. Dieses muss nun im Mixer fein zerkleinert werden, bevor Ihr es in eine Schüssel gebt.

Sofern Kohletabletten für die Maske verwendet werden, zerstoßt Ihr diese zunächst in einem Mörser. Aktivkohlepulver könnt Ihr direkt mit in die Gesichtsmaske geben.

Vermengt das Kohlepulver mit Heilerde und gebt es anschließend zu dem Aloe-vera-Gel in die Schüssel. Träufelt nun noch ein paar Tropfen Mandel- oder Kokosöl dazu und rührt das Ganze mit Wasser zu einer streichfähigen Paste an. Ist die Paste zu fest, könnt ihr noch etwas Wasser hinzugießen. Ist sie zu flüssig, dickt Ihr sie mit Heilerde an.

 

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Inzwischen ein echter Dauertrend unter den reinigenden Gesichtsmasken: Schwarze Aktivkohlemaske

Detox-Clay-Mask mit Matcha und grünem Tee

Tonerde ist für eine Detox-Maske besonders gut geeignet, denn sie enthält mineralische Bestandteile, die Hautunreinheiten wie ein Magnet aus den Poren ziehen. Außerdem wird die Clay-Mask nach dem Auftragen auf das Gesicht schnell fest und schließt so oberflächliche Hautunreinheiten und Fett rasch in sich ein.

Eine gute Ergänzung für die Detox-Mask aus Tonerde ist entzündungshemmender Honig, der die Klebfähigkeit der Maske erhöht. Auf diese Weise haften Schmutzpartikel und Fett noch besser an der Maske und die Haut wird gleichzeitig beruhigt.

Matcha ist wiederum reich an antioxidativen Wirkstoffen wie Catechin und verbessert so als Zutat für die Detox-Maske die Durchblutung der Haut. Der Abtransport von Schadstoffen und Stoffwechselschlacken wird durch Matcha deshalb zuverlässig beschleunigt.

Ähnlich sieht es mit grünem Tee und Traubenkernöl aus, die beide voller antioxidativen OPC (Oligomere Proanthocyanidine) stecken. Ein paar Tropfen Teebaumöl wirken zusätzlich desinfizierend.

 

Zutaten:

  • 3 EL Grüner Tee
  • 2 EL weiße Tonerde
  • 1 EL Matcha Pulver
  • 1 EL Traubenkernöl
  • 2 TL Honig
  • 3 Tropfen Teebaumöl

 

Zubereitung:

Vermischt zunächst die Tonerde und das Matchapulver in einer Schüssel. Anschließend fügt Ihr Traubenkernöl, grünen Tee und ein paar Tropfen Teebaumöl hinzu. Vermengt alles gut miteinander, bevor Ihr der Detox-Maske mit antimikrobiellem Honig den letzten Schliff gebt.

 

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Übrigens: Tonerde und Heilerde lassen sich auch ohne jegliche Zusätze wunderbar als Gesichtsmaske nutzen.

Peeling-Maske mit Haferflocken und Leinsamengel

Die Haferflocken-Maske ist ein äußerst einfaches Rezept und eignet sich als sanfte Reinigungs- und Pflegemaske sowohl für schuppige als auch trockene, gereizte und entzündete Haut. Haferflocken und Leinsamengel enthalten hohe Mengen an entzündungshemmenden Schleimstoffen, die irritierten Hautpartien Linderung versprechen.

Gleichzeitig dienen die Schleimstoffe auch als Feuchtigkeitsspender und eignen sich damit hervorragend für trockene Haut. Die grobkörnige Struktur der Haferflocken gibt darüber hinaus auch ein hervorragendes Naturpeeling ab.

 

Zutaten:

  • 2 EL Haferflocken
  • 2 EL Leinsamengel
  • 3 EL Joghurt

 

Zubereitung:

Für die Herstellung von Leinsamengel findet Ihr hier. Gebt die Haferflocken währenddessen schon einmal mit Joghurt in eine Schüssel. So können sie etwas vorquellen und ihre Schleimstoffe freigeben.
Sobald das Leinsamengel fertig ist, fügt Ihr 3 EL des Leinsamengels zur Maske hinzu und rührt alles noch einmal gut durch.

 

Haferbrei, Haferschleim
Haferbrei kann man nicht nur essen, sondern auch ausgezeichnet als Peeling-Maske fürs Gesicht verwenden | © Das Grüne Archiv

Zwiebel-Honig-Schwertlilien-Maske gegen Pickel und Akne

Haut, die an Pickeln oder Akne leidet, hat häufig sehr spezielle Bedürfnisse. Das muss auch bei der Herstellung von geeigneten Gesichsmasken berücksichtigt werden. Diese sollten nach Möglichkeit nicht fettig sein und eine besonders intensive Reinigungswirkung auf die Hautporen haben. Ebenso sollten Sie das Hautbild beruhigen und Entzündungen lindern, die gerade bei Akne häufig auftreten.

Zwiebeln sind hierfür optimal geeignet. Einerseits stecken sie voller antibakterieller und entzündungshemmender Wirkstoffe wie Allicin. Andererseits weisen Zwiebeln auch einen hohen Gehalt an Schwefel auf. Das Spurenelement ist dafür bekannt, die haut leicht auszutrocknen, was gerade bei fettiger Haut und unreinem Hautbild sehr nützlich ist. Darüber hinaus wirkt Schwefel auch antiseptisch und regt die Wundheilung an.

Weitere Bestandteile dieserGesichtsmaske sind desinfizierender Honig, hautberuhigendes Naturjoghurt, entzündungshemmende Leinsamen, reinigender Apfelessig und wundheilende Schwertlilienwurzel. Ein Schuss Apfelessig oder Zitronensäure verbessern final die desinfizierende und reinigende Wirkung der Gesichtsmaske. Das Rezept gelingt dabei wie folgt:

 

Zutaten:

  • 125 g Naturjoghurt
  • 1 große Zwiebel
  • 5 EL Leinsamen (gemahlen)
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Schwertlilienwurzel (gemahlen)
  • 1 TL Apfelessig oder Zitronensaft

 

Zubereitung:

Zerkleinert zunächst Leinsamen und Schwertlilienwurzel im Mixer. Danach gebt ihr Joghurt, Honig und Apfelessig oder Zitronensaft dazu und püriert alles noch einmal fein durch.

Als nächstes schält Ihr die Zwiebel und hackt sie fein. Vermengt die Zwiebelstücke danach in einer Schüssel mit der restlichen Paste zu einer gleichmäßigen Masse und schon ist die Gesichtsmaske fertig.

 

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Die Geheimwaffe gegen Pickel, Mitesser und Akne: Zwiebel-Maske mit Schwertlilie

Purifying Purple Mask mit Totes-Meer-Salz und Lavendel

Eine weitere schöne Idee für eine Peeling-Gesichtsmaske, die sogar medizinischen Wert besitzt, ist dieses Rezept. Totes-Meer-Salz gilt bekanntlich als bestes Heilmittel gegen Schuppenflechte und Neurodermitis. Reichert man eine entsprechende Gesichtsmaske dann noch mit beruhigenden und entzündungshemmenden Kräutern wie Lavendel, Nachtkerze oder Hamamelis an, ist sie eine optimale Pflegemaske für Menschen mit irritierter Haut.

Es sei darauf hingewiesen, dass mit Blick auf Kräuterextrakte nach Möglichkeit keine reinen ätherischen Öle verwendet werden sollten, da diese sehr hautreizend wirken können. Stattdessen ist es besser, zum Beispiel selbstgemachtes Lavendelöl auf Pflanzenölbasis und Hamameliswasser zu verwenden.

Hautfreundliches Nachtkerzenöl gibt es im gut sortierten Kräuter- oder Kosmetikladen zu kaufen. Für einen „Purple-Look“ fügen wir der Gesichtsmaske außerdem eine mit Schmetterlingserbse violett gefärbte Lösung aus Wasser und Zitronensäure hinzu.

 

Zutaten:

  • 5 EL Totes-Meer-Salz (feinkörnig)
  • 2 EL Hamameliswasser
  • 1 TL Lavendelöl
  • 1 TL Schmetterlingserbsenblütentee 
  • 5 Tropfen Nachtkerzenöl
  • 1 Schuss Zitronensaft

 

Zubereitung:

Vermischt die Zutaten miteinander und tragt die Maske dann behutsam auf das Gesicht auf. Gesichtsmasken mit Salzpeeling sollten nicht ganz so lang auf der Haut verbleiben wie herkömmliche Masken, da sie die Haut leichter austrocknen. Empfehlenswert ist daher eine Anwendngsdauer von maximal 10 bis 15 Minuten, ehe Ihr die Salzmaske dann vorsichtig mit warmem Wasser abspült.

 

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Ideal für irritierte und schuppige Haut: Peeling-Maske mit Meersalz und Lavendel

Anti-Aging-Algenmaske mit Gerstengras

Algenmasken sind eine wunderbare Ergänzung für die Anti-Aging-Pflege von reifer Haut. Das gilt vor allem dann, wenn man der Maske noch weitere hautstraffende und nährstoffreiche Zutaten zusetzt. Das nachstehende Rezept ist eine Kombination aus Algenpuler, Gerstengrassaft, Hagebuttenöl und Retinolöl. Ein echtes Power-Quartett, wenn es um die Anti-Aging-Wirkung von Hautpflegeprodukten geht.

 

Zutaten:

  • 2 EL Gerstengrassaft
  • 3 EL Chlorellapulver
  • 3 Tropfen Hagebuttenöl
  • 3 Tropfen Retinolöl

 

Zubereitung:

Vermischt das Chlorellapulver mit dem Gerstengrassaft und den Anti-Aging-Ölen. Danach trag ihr die Maske mit einem Spatel oder der Rückseite eines kleinen Teelöffels aufs Gesicht auf. Die Einwirkzeit beträgt etwa 30 Minuten.

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