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Frühjahrskur – Ein Detox-Programm für Körper und Geist

Die Wintermonate werden bekanntlich für viele Menschen zur körperlichen wie seelischen Belastung. Der für die Winterzeit typische Sonnenmangel befördert Winterdepression. Und die Tatsache, dass man bei winterlichem Schmuddelwetter  lieber daheim sitzt und Nervennahrung futtert, anstatt rauszugehen, lässt bei zahlreichen Personen den Winterspeck wachsen. Eine Frühjahrskur kann hier eine wunderbare Maßnahme sein, um Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben und Körper. Geist und Seele nach den Winterstrapazen wieder zu beleben.

 

Was ist eine Frühjahrskur?

Was der Frühjahrsputz für die eigenen vier Wände, ist die Frühjahrskur für Körper, Seele und Geist. Es handelt sich bei dieser Kur um ein Maßnahmenkonzept, das zur Reinigung, Entschlackung und Entgiftung des Körpers ebenso beitragen soll, wie zur Klärung des Geistes und Befreiung von seelischer Belastung. Ein ganzheitliches Behandlungskonzept also, das Winterspeck, Winterdepression und Frühjahrsmüdigkeit gleichermaßen zu Leibe rückt.

Wenngleich die Frühjahrskur heute vor allem als Wellness-Trend wahrgenommen wird, lassen sich ihre Ursprünge doch bis in die Antike nachverfolgen. Maßnahmen zum Entschlacken, wie Bewegungstherapie oder ernährungsbasierte Fastenkuren finden sich sowohl in der hohen Kunst des Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als auch in zahlreichen non-hinduistischen bzw. non-taoistischen spirituellen Konzepten wieder.

Bestes Beispiel hierfür sind die Fastenzeiten im Christentum, die im Frühling während der Vorosterzeit durchgeführt werden. Im Islam begeht man während der Frühlingsmonate den Fastenmonat Ramadan und Judentum hat das Frühlingsfasten in Form des Pessachfestes besondere Bedeutung.

Dabei fallen religiöse und spirituelle Fastenkuren auch oft durch das verbundene Konzept der geistigen Selbstreflexion, des Innehaltens oder In-sich-Gehens und dem Befreien von Schuld und Altlasten auf. Es soll ein Neustart begonnen werden, der sich zur Frühlingszeit natürlich besonders anbietet, wenn auch die Natur wieder aus ihrem Winterschlaf erwacht und vom Neubeginn in Wald und Wiesen kündet.

 

Pflücksalat, Knoblauchbrot
Ob mit oder ohne Fasten: Gesunde Ernährung steht während der Frühjahrskur im Mittelpunkt

Klassische Frühjahrskur

Moderne Frühjahrskuren beinhalten in der Regel deutlich mehr Elemente als nur das Fasten. Als Pioniere der ganzheitlichen Frühjahrskur gelten hier unter anderem die mittelalterliche Äbtissin, Kräuter- und Ernährungsexpertin Hildegard von Bingen, der Begründer der Kneipp-Kur, Sebastian Kneipp, sowie die Kräuterkundige Maria Treben.

Hildegard von Bingen legte den Fokus ihrer Kur auf eine gesunde Ernährung und Behandlungen mit Bitterstoffen aus Kräutern wie dem Wermut. Auch als Maikur oder Maitrunk bekannt, stellte sie aus Wermut den sogenannten Wermuttrank (Decoctum absinthii) her. Dieser wirkt wegen seinem hohen Bitterstoffgehalt äußerst entschlackend auf Leber, Magen, Nieren, Herz und Lunge. Ideal also für ein Detox-Programm zur körperlichen Reinigung und Entgiftung im Frühling.

Sebastian Kneipp und Maria Treben setzten neben Ernährungsmaßnahmen und Kräuterbehandlungen zusätzlich auch auf Maßnahmen zur Förderung der Durchblutung. Vor allem Elemente der  Bewegungstherapie und Hydrotherapie wie Wassertreten, Wechselduschen oder Thalasso spielten hier eine wichtige R0lle, um den Stoffwechsel nach etwaigem Bewegungsmangel im Winter wieder in Fahrt zu bringen.

 

Frühjahrskur, Wasserkur, Wasser
Sowohl zur inneren als auch äußeren Anwendung: Wasser kommt während der Frühjahrskur eine bedeutsame Rolle zu

Individuelle Konzepte für die Frühjahrskur 

In der Neuzeit entwickelte sich aus diesen frühen Konzepten zur Frühjahrskur ein umfangreiches Wellnessangebot. Es ist nicht mehr zwingend Pflicht, die Kur nach klassischem Vorbild durchzuführen. Zahlreiche Menschen machen die Frühjahrskur vielmehr zu einem persönlichen Wellnessprogramm, das eng mit Begriffen wie Selfcare und seelischem Wohlbefinden verbunden ist. Je nach individuellen Vorlieben lässt sich eine moderne Frühjahrskur dabei ganz frei aus folgenden individuellen Maßnahmen zusammenstellen:

  • Aromatherapie
  • Beauty-Kur
  • Bewegungstherapie
  • Ernährungs-Kur
  • Kräutertherapie
  • manuelle Therapie
  • Thermotherapie

 

Die Ernährung im Fokus der Frühjahrskur

Ein zentraler Aspekt der Frühjahrskur ist die Ernährung. Ihr wird sich während der Kur vor allem in Form von Diäten, Fastenkuren und Detox-Programmen zur Entschlackung und Entgiftung gewidmet. Dabei stehen sowohl bestimmte Lebensmittel als auch Kräuter im Fokus.

 

Mit Detox-Kur richtig entschlacken und entgiften

Um den Stoffwechsel zu reinigen und dabei idealerweise auch gleich ein paar Pfunde zu verlieren, kommt es bei der Frühjahrskur auf die richtige Lebensmittelwahl an. Priorität haben entwässernde, verdauungsfördernde, den Stoffwechsel anregende und natürlich kalorienarme Lebensmittel, wie:

 

Insbesondere Blattgemüse und Salate sind im Rahmen einer Detox-Kur von besonderem Wert. Da sie einen sehr hohen Wassergehalt und große Mengen an Ballaststoffen enthalten, fördern sie die Verdauung und spülen den Stoffwechsel gründlich durch. Körperschlacken und Giftstoffe lassen sich so zuverlässig ausleiten. Darüber hinaus ist das Gemüse auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper nach den Strapazen der Wintermonate dringend benötigt, um seine Reserven wieder aufzufüllen.

Detox-Gemüse macht sich gerade in Suppenrezepten und Salaten hervorragend. Wie wäre es zum Beispiel mit einer verdauungsfördernden Fenchelsuppe, die den Körper während der Frühjahrskur auch gleich auch mit Flüssigkeit und wichtigen Elektrolyten versorgt? Unter den Salatrezepten sind insbesondere Pflücksalat, Spinatsalat und Spargelsalat als Vitalsalate für die Frühjahrskur zu empfehlen, gehören die Gemüsearten doch mit zu den ersten, die sich im Frühling ernten lassen.

 

Spargel, Spargelsalat
Ein fest für die Sinne: Während der Frühjahrskur stehen gesunde Leckereien auf dem Speiseplan

Obstsorten wie Äpfel oder Beerenfrüchte machen sich hingegen nicht nur in so manchem Wildkräutersalat ausgezeichnet. Daneben können sie während der Detox-Kur auch Bestandteil eines gesunden Frühstücksmüslis, Früchtetees oder Smoothies sein.

Insbesondere dunkle Beeren wie Brombeeren oder Heidelbeeren bringen hier auch eine gehörige Portion Anthocyane mit. Als antioxidative Wirkstoffe fangen sie freie Radikale ein und unterstützen so die Entschlackung und Entgiftung des Stoffwechsels.

 

Entwässerungskur als Vorbereitung

Einige Personen führen während der Frühjahrskur striktes Fasten und Radikaldiäten durch. Das ist aber nicht immer empfehlenswert, da die ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogenen Kraft- und Nährstoffreserven des Körpers nach dem Winter so nur noch mehr erschöpft werden. Gerade Nulldiäten werden von Ernährungsexperten zudem auch kritisch betrachtet, da sie ein gesundes Ernährungsmodell nicht dauerhaft ersetzen können und häufig zum berühmt berüchtigten Jojo-Effekt führen.

Gesundes Abnehmen und Fasten geht anders. Dabei empfiehlt sich als Einstieg in eine zielführende Ernährungsumstellung zunächst eine Entwässerungskur. Hier wird der Stoffwechsel mit Hilfe von Suppen, entwässernden Lebensmitteln, ungesüßten Tees und Wasser vorab kräftig durchgespült und Körperschlacken umfassend ausgeschwemmt.

Achtung: Entsprechende Entwässerungsmodelle werden auch gerne als Saftkuren, Wasserkuren oder Teekuren bezeichnet, wobei zuckerhaltige Säfte aber eher weniger geeignet sind. Denn in ihnen ist Fruchtzucker sehr hoch konzentriert, was dem Detox-Programm wie auch dem Abnehmen nicht sonderlich zuträglich ist. Besser geeignet sind Kräutertees und Mineralwasser.

Als Lebensmittel empfehlenswert sind für eine Entwässerungskur vor allem wasserreiche Gemüse- und Obstsorten. Doch auch Getreidearten, Vollkornprodukte und Saaten wie Haferflocken, Leinsamen oder Naturreis, die reichlich Schleimstoffe enthalten und deshalb die Verdauung anregen, dürfen bei der Entwässerung nicht fehlen. Ähnlich sieht es mit entwässernder Zitrone aus, die vor allem in Detox-Tees und Smoothies wunderbar zur Geltung kommt.

 

Melisse, Zitronenmelisse, Melissa, Melissa officinalis
Übrigens: Gemüse und Früchte wie Zitronen oder Gurken eignen sich während der Frühlings-Wellness auch für Beauty-Behandlungen wie hautreinigende Gesichtsmasken und Co.

Ketogene Diät und Intervallfasten

An die Entwässerung anschließen kann dann eine gesunde Diät. Die Betonung liegt auf gesund, wobei eine Eiweiß-Diät oder ketogene Diät wie das Intervallfasten sicherlich die beste Lösung darstellt. Entsprechende Diätmodelle versuchen, den Körper dazu zu erziehen, statt Kohlenhydraten, also Zucker, Fett als primäre Energiequelle zu nutzen.

Zu diesem Zweck stellt der Körper im Rahmen reduzierter Kohlenhydratzufuhr aus den körpereigenen Fettreserven Ketonkörper her, die dann als Energiequelle dienen. Man spricht hier auch von Ketose oder dem sogenannten Hungerstoffwechsel. Dieser stellte in grauer Vorzeit übrigens den natürlichen Stoffwechselzustand des Menschen dar, als es noch kein exzessives Überangebot an Nahrung gab, wie wir es heute dank Supermarkt und teils unverhältnismäßiger Lebensmittelproduktion kennen.

Wissenswertes: Die ketogene Diät erfährt wiederholt positive Bewertungen in Ernährungsstudien. Standardmäßig findet sie als ernährungstherapeutische Maßnahme bei Diabetes und Epilepsie Anwendung.

Um eine ketogene Diät durchzuführen, gibt es dabei mehrere Möglichkeiten. Grundsätzlich ist jedoch die Kohlenhydratzufuhr drastisch zu reduzieren oder komplett einzustellen. Gleichzeitig wird die Zufuhr an Proteinen erhöht, die im Stoffwechsel mit bis zu 50 Prozent deutlich besser abgebaut werden können als Fett. Darüber hinaus stellen Proteine während der ketogenen Diät eine wichtige Bezugsquelle für essenzielle Aminosäuren, die der Körper zur Aufrechterhaltung von Stoffwechsel, Immun- und Organfunktionen sowie zur Zellregeneration benötigt.

Eine strikte ketogene Diät sollte man nicht länger als 30 Tage durchführen. Abgemilderte Formen des Diätmodells wie das Intervallfasten lassen sich hingegen auch dauerhaft durchführen. Dabei gibt es drei verschiedene Fastenmodelle:

  • Intervallfasten 16:8: Beim Intervallfasten nach 16.:8 Modell wird 16 Stunden gefastet und das am besten ab 18.00 Uhr abends bis 10.00 Uhr morgens. Es verbleiben somit 8 Stunden pro Tag in denen man essen darf und hier vorwiegend proteinreiche, aber zuckerarme Lebensmittel. Zusätzlich sollten schon nach 12.00 Uhr keine Kohlenhydrate mehr aufgenommen werden, da der Kohlenhydratstoffwechsel am Nachmittag deutlich herunterfährt.
  • Intervallfasten 14:10: Das Intervallfasten nach 14:10 Modell funktioniert im Prinzip genau wie das 16:8 Modell, mit dem Unterschied, dass anstatt 16 Stunden nur 14 Stunden gefastet wird. Das Modell bietet ein weniger drastisches Fastenmodell und lässt sich gerade von Anfängern auch leichter durchhalten.
  • Intervallfasten 5:2: Ebenfalls ein guter Einstieg in das Intervallfasten ist die 5;2 Methode. Dabei darf man an 5 Tagen pro Wochen normal essen. An den verbleibenden 2 Tagen wird jedoch gefastet und man darf maximal 500 bis 600 Kalorien zu sich nehmen, wobei proteinreiche Lebensmittel natürlich kohlenhydratreicher Nahrung vorzuziehen sind.

 

Feldsalat, Tomaten, gegrilltes Hänchen
Es muss beim Fasten nicht immer spartanisch zugehen: Zahlreiche leckere Rezepte mit kohlenhydrat- und kalorienarmen Zutaten sorgen beim Intervallfasten für figurbewussten Hochgenuss

Kräuter für die Frühjahrskur

Kräuter lassen sich während der Frühjahrskur auf ganz unterschiedliche Weise mit ins Geschehen einbinden. Die meisten Kräuterpflanzen stammen diesbezüglich aus dem Bereich der Wellnesskräuter und lassen sich in  stoffwechselanregende bzw. verdauungsfördernde Kräuter, Kräuter zur Aromatherapie und Kräuter für die manuelle Therapie einteilen.

 

Wermutkur nach Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen gilt als echte Koryphäe auf dem Gebiet der Ernährungskur mit Verdauungskräutern. Eines ihrer Lieblingskräuter war der verdauungsfördernde Fenchel, den sie sowohl als Zutat für leicht bekömmliche Gerichte als auch zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen empfahl. Dabei ist Magenbitter mit Fenchel neben Verdauungsfördernden Tränken wie Melissengeist bis heute eines der gängigsten Hausmittel gegen Verdauungsbeschwerden.

Speziell für die Frühjahrskur arbeitete Hildegard von Bingen aber mit einem anderen Bitterkraut, nämlich dem Wermut. Als wichtigster Bestandteil des nach Wermut alias Artemisia absinthium benannten Absinth ist die Pflanze wohl hinreichend bekannt. Dessen Vorgänger war allerdings der Wermutwein. Von Hildegard auch Maitrunk genannt, stellte sie den wermuthaltigen Trank her, um mit geballter Kraft der Bitterstoffe sowohl Herz- und Gefäßerkrankungen als auch Frühjahrsmüdigkeit und Verdauungsbeschwerden zu behandeln.

Dass Hildegard gerade den Wermut für ihre Frühjahrskur auserwählte, ist gar nicht so abwegig. das Bitterkraut gehört nämlich mit zu den ersten Frühlingskräutern, die schon zwischen März und April zeitig austreiben. Ganz nach Hildegards Anweisung wird empfohlen, im Zuge einer Wermutkur alle drei Tage je ein Likörglas des Maitrunks einzunehmen und das bis zu 6 Monate am Stück. Hier das Rezept für den Wermuttrank.

 

Wermut, Artemisia, Artemisia absinthium, Absinth
Ob in Magenbitter, Absinth oder Maitrunk: Wermut ist eines der wichtigsten Bitterkräuter

Rasayana-Kräuter in der Frühjahrskur

Zahlreiche Kurmaßnahmen einer modernen Frühjahrskur stammen ursprünglich aus der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda. Mit Blick auf Ernährungsmaßnahmen stehen hier insbesondere Ayurveda Kräuter im Vordergrund. Die gesundheitsorientierte Behandlung mit besagten Kräutern ist eine ayurvedische Teildisziplin und nennt sich Rasayana.

Rasayana-Kräuter zielen darauf ab, die körperliche Konstitution (Doshas) wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dies bevorzugt anhand von Kräutertees, Massagen mit Kräuteröl und kräuterlastigen Fastenkuren. Und auch klassische Ayurveda-Rezepturen wie Garam Masala oder Goldene Milch dürfen in der Rasayana-Kur nicht fehlen. Typische Rasayana-Kräuter, die sich wunderbar in eine Detox-Kur oder Fastenkur integrieren lassen, sind in diesem Zusammenhang:

 

Goldene Milch, Ingwer und Kurkuma
Das Kult-Duo der Rasayana-Kräuter: Ingwer und Kurkuma

Frühjahrskur mit Aromatherapie

Gerne werden zum Beginn der Frühjahrskur spirituelle Räucherungen vorgenommen, die zum Beispiel in Kombination mit einem Frühjahrsputz die ganzheitliche Reinigung symbolisch einläuten. In Frage kommen Räucherstäbchen ebenso wie Duftöle und Smudge Sticks, die man als Teil der aktiven Aromatherapie auch wunderbar selbst herstellen kann.

Einige Aromakräuter haben eine äußerst belebende Wirkung auf den Geist. Sie können sowohl gegen Herz-Kreislauf-Beschwerden als auch gegen Antriebslosigkeit helfen, die im Rahmen von Frühjahrsmüdigkeit eine wichtige Rolle spielt. Als Hausmittel gegen hartnäckige Winterdepression empfehlen sich hingegen stimmungsaufhellende Kräuter. Meist handelt es sich bei Aromakräutern für die Frühjahrskur um Wellnesskräuter mit erfrischender oder süßlicher Note, darunter:

 

Wellnesskräuter, Badesalz, Frangipani, Plumeria
Mit Aromen gegen schlechte Stimmung: Sinnliche Düfte beleben den Geist und sorgen für Wohlfühlatmosphäre

Tipps und Ideen für die Frühjahrskur

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen, die sich in eine Frühjahrskur integrieren lassen. Sie erlauben eine ausgezeichnete Individualisierung der Kur gemäß persönlicher Vorlieben und Beschwerden.

 

Bewegungskur

Ausreichende Bewegung ist während der Frühjahrskur unerlässlich, um die Durchblutung zu fördern und den Stoffwechsel anzuregen. Ebenso lassen sich durch Aufenthalte an der frischen Luft Frühjahrsmüdigkeit und Winterdepression kurieren.

Neben Kneipp-Kuren und Wasserkuren wie Thalasso kommt während einer Frühjahrskur auch Bewegungstraining in Form von Yoga, Tai Chi oder Qi Gong in Betracht. Gerade Yoga eignet sich gut, um den Frühling mit Posen wie dem Sonnengruß bewusst willkommen zu heißen. Doch auch einfache Spaziergänge durch den Wald, Waldbaden oder Wandertouren sind eine schöne Ergänzung für die Frühjahrskur.

 

Massagen und Druckbehandlung

Ölmassagen werden bereits im Rahmen einer Rasayana-Kur sehr wichtig. Sie lockern im Frühling die Muskeln, die während der Wintermonate nur allzu gerne leicht versteifen. Ebenso sind Aromamassagen und Faszienmassagen gut geeignet, um die Durchblutung zu verbessern und Glieder wie Sinne aus ihrem Winterschlaf zu wecken.

Eine besondere Form der Druckbehandlung sind im Zuge der Frühjahrskur Akkupressur und Akkupunktur. Die Behandlungskonzepte können oftmals tiefsitzende Verspannungen und Blockaden im Energiefluss besser lösen als herkömmliche Massagen und sind deshalb als Kur-Maßnahmen ebenfalls empfehlenswert.

 

Frühjahrskur, Wellness, Spa
Oberstes Gebot bei der Frühjahrskur: Setzen Sie den Fokus auf das, was Ihnen gut tut und womit sie sich wohl fühlen

Dampfbäder und Spa-Behandlung

Eine sehr interessante Kur-Maßnahme zur Stärkung des Kreislaufs und des Stoffwechsels ist Sauna-Wellness. Hier werden Stoffwechselschlacken konsequent ausgeschwitzt und zudem auch Immunsystem sowie Herz-Kreislauf-Funktion durch Thermotherapie nachhaltig gestärkt

Mit Blick auf Thalasso-Therapie seien des Weiteren Schlammbäder, Entspannungsbäder mit wohltuendem Badesalz und Fango-Packungen als gute Ergänzung für die Frühjahrskur erwähnt. Und selbst Beauty-Maßnahmen zur intensiven Haut-, Haar- und Nagelpflege mittels Naturkosmetik dürfen jederzeit mit in die Kur einfließen, steigern sie doch das Wohlbefinden in besonderem Maße.

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